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Was uns ausmacht

Lernen Sie unsere Mitarbeiter und ihre Tätigkeiten kennen

  43 Optionen für Ihre Zukunft

Stellenangebote: das bieten wir Ihnen aktuell

Entdecken Sie mit einem Klick alle verfügbaren Positionen bei der BERLIN-CHEMIE AG und der Menarini GmbH.

43 Optionen für Ihre Zukunft

Unsere Mitarbeiter: talentiert und leidenschaftlich engagiert

Die BERLIN-CHEMIE AG und die Menarini GmbH bieten die unterschiedlichsten Tätigkeiten für die verschiedensten Mitarbeiterprofile an. In unseren Interviews und Kurzfilmen erfahren Sie, was das Arbeiten bei uns ausmacht und welch facettenreiche Berufe unsere Mitarbeiter ausüben. Was die Faszination Pharmazie für diejenigen, die hier arbeiten, wirklich bedeutet und warum sie jeden Tag wieder gern an ihren Arbeitsplatz kommen.

Schauen Sie sich an, was Berufserfahrene, Neueinsteiger, Azubis und Studenten berichten, und machen Sie sich so ein umfassendes Bild vom spannenden Alltag in unseren Unternehmen.

Berufserfahrene

Elena Hilfer , Wissenschaftliche Mitarbeiterin Verpackungstexte

„Ich entwickle mich permanent weiter: so wie alles um mich herum.“

Elena Hilfer , Wissenschaftliche Mitarbeiterin Verpackungstexte

„Ich entwickle mich permanent weiter: so wie alles um mich herum.“


Frau Hilfer, wie lautet Ihre Antwort, wenn Sie gefragt werden, was Sie beruflich machen?

Ich sage, dass ich Packmittel in einem pharmazeutischen Unternehmen erstelle, zum Beispiel Faltschachteln, Folien, Etiketten, Gebrauchsinformationen. Und dazu sage ich noch: Das mag vielleicht langweilig klingen, ist es aber nicht. Es ist spannend.

Warum?

Weil wir für unsere große Produktpalette sämtliche Packmittel erstellen und das für sehr viele Länder. Das sind Länder mit unterschiedlichen Sprachen und individuellen Anforderungen an die Texte, die auf einer Verpackung stehen müssen. Außerdem soll die Verpackung den Kunden durch ihr Design ansprechen, sie muss druckbar sein und auf den Verpackungsmaschinen laufen. All diese Schritte greifen bei uns im Fachbereich Materialwirtschaft ineinander. So entsteht schließlich ein Packmittel für ein Produkt, das später in jedem unserer Länder im Regal steht und die Patienten erreicht.

Heißt das, Sie müssen sich mit jedem dieser Schritte auskennen, oder gibt es jeweils Experten?

Für jeden Schritt gibt es selbstverständlich eine Fachabteilung. Für das Design einer Verpackung ist zum Beispiel das Marketing zuständig. Es kann aber vorkommen, dass die von der Registrierung vorgegebenen Texte derart umfangreich sind, dass sie nicht mit dem vom Marketing gewünschten Verpackungsdesign vereinbar sind. Gemeinsam sucht man einen Kompromiss. Parallel müssen auch die Möglichkeiten unserer Partner-Druckbetriebe berücksichtigt werden und die technologischen Vorgaben, die wir von der Eigen- und Fremdproduktion bekommen. Sie sehen, hier gilt es viel zu koordinieren und mögliche Konflikte rechtzeitig zu erkennen. Das ist eine der größten Herausforderungen unserer täglichen Arbeit.

Sie sind also die Schnittstelle zwischen den Abteilungen?

Richtig. Wir führen die Informationen so zusammen, dass letztendlich ein Packmittel entsteht, das allen Anforderungen entspricht – und das in mehr als 50 Sprachen.

50 Sprachen?

Genau. 50 Sprachen spricht bei uns in der Abteilung natürlich niemand. Für die finalen, verbindlichen Texte sind die jeweiligen Länderbüros zuständig. Wir erstellen bei uns im Team Production Material, Editing nur einen Basistext. Dieser wird in Englisch oder Russisch geschrieben und nachher durch die Fachabteilungen in den Ländern vervollständigt und übersetzt.

Bedeutet das, dass ich Russisch sprechen muss, um in Ihrem Team arbeiten zu können?

Russischkenntnisse sind von Vorteil. Allerdings haben wir auch Kollegen im Team, die kein Russisch gelernt haben. Trotzdem haben sie sich schnell zurechtgefunden und mit der kyrillischen Schrift vertraut gemacht. Mittlerweile können sie auf jeden Fall die relevanten Textpassagen und Hinweise erkennen und zuordnen. Man darf einfach keine Angst davor haben.

Wie viele Mitarbeiter arbeiten in dem Team, zu dem Sie gehören?

Wir sind acht Kolleginnen im Team für die Verpackungstexte.

Acht Kolleginnen, die sich die 50 Sprachen aufteilen?

Wir sind nicht nach Sprachen oder Ländern aufgeteilt, sondern nach Wirkstoffen und Arzneimittelformen. Somit arbeitet quasi jede mit jedem Land und jeder Sprache.

Wie lange arbeiten Sie schon im Unternehmen?

Bald sind es zehn Jahre.

Haben Sie in dieser Zeit in verschiedenen Abteilungen gearbeitet?

Nein, ich bin ein gutes Beispiel dafür, dass man zehn Jahre am gleichen Schreibtisch sitzen kann. (lacht) Klingt wieder ganz langweilig, ist es für mich aber nie gewesen. Auch nach fast zehn Jahren in meinem Beruf habe ich niemals das Gefühl, meine Arbeit nicht mehr interessant zu finden. Stattdessen habe ich festgestellt, dass ich mich im gleichen Job permanent weiterentwickle. So wie alles um mich herum: die Firma, die Prozesse, die Werkzeuge. Es gibt immer neue Wirkstoffe, neue Anforderungen, neue Kampagnen, neue Leute und Projekte. Man ist ständig gefordert, man entwickelt sich jeden Tag mit.

Sie sind Diplom-Ingenieurin für Pharmatechnik. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem, was Sie studiert haben, und dem, was Sie heute beruflich machen?

Auf jeden Fall. In meinem Job wird viel Ingenieursdenken vorausgesetzt. Wir müssen zum Beispiel schnell verstehen wie eine Verpackungsmaschine funktioniert, welche Produktionsschritte unsere Verpackung durchläuft und welche Auswirkungen diese einzelnen Schritte auf sie haben. Einfach ausgedrückt: wie eine Maschine stempelt, in welchem Moment die Vignette aufgebracht wird, wie die Gebrauchsinformation in die Schachtel gelangt und vieles mehr.

Das heißt, die Maschine zu verstehen, hilft Ihnen zum Beispiel zu entscheiden, an welcher Stelle Sie Text auf eine Verpackung drucken können?

Genau. Die Gestaltung einer Verpackung muss immer auf die technologischen Voraussetzungen der Produktion abgestimmt sein. Sonst funktioniert es nicht.

Haben Ihre Kollegen alle einen ähnlichen Hintergrund wie Sie?

Wir sind Pharmaingenieure, Verpackungsingenieure und Wirtschaftsingenieure, außerdem haben wir eine Kollegin mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund im Team.

Betriebswirtschaft?

Wenn jemand bestimmte persönliche Eigenschaften mitbringt, ist das auch möglich.

Was für Eigenschaften müssen das sein?

Sehr vorteilhaft ist eben das technische Verständnis. Man sollte keine Berührungsängste mit der Produktion haben und Maschinenzeichnungen lesen können. Entweder liegt einem das oder nicht. Außerdem ist es wichtig, sehr sorgfältig, strukturiert und gewissenhaft zu arbeiten und das mit einer konstanten Geschwindigkeit. Man muss alle Einzelheiten rechtzeitig erkennen und zusammenführen können. Man darf kein noch so kleines Detail unberücksichtigt lassen.

Mario Kelava , Leiter Treasury

„Ich erwarte von meinen Mitarbeitern Vorschläge und bin offen für Ideen.“

Mario Kelava , Leiter Treasury

„Ich erwarte von meinen Mitarbeitern Vorschläge und bin offen für Ideen.“


Herr Kelava, Sie sind Leiter der Abteilung Treasury. Was genau macht Ihr Team?

Das ist gar nicht so einfach zu erklären. Die Kernfunktion der Abteilung ist, das Geld des Unternehmens zu verwalten und dafür zu sorgen, dass wir termingerecht zahlungsfähig sind und bleiben.

Das heißt, Sie sorgen auch dafür, dass jeder sein Geld bekommt?

Am Ende des Tages definitiv, ja. Jeder, der von uns Geld zu bekommen hat, bekommt es durch uns. Wir sind diejenigen, die die eigentlichen Zahlungen auslösen. Außerdem sind wir eine Art In-House-Bank. Die Länderbüros und Tochtergesellschaften finanzieren sich über uns. Das heißt, wenn ein Büro einen Finanzierungsbedarf hat, geht es nicht zur Bank, sondern holt sich die Mittel bei uns. Wir sichern Exporte ab, wenn Waren ins Ausland geliefert werden und steuern die Bankenstrategie im In- und Ausland.

Am Ende laufen also alle Fäden bei Ihnen zusammen?

Finanzieller Art, ja. Alles, was liquiditätswirksam ist, läuft bei uns in irgendeiner Form zusammen. Wir haben eine Servicefunktion. Wir produzieren und verkaufen nicht selbst, sondern unterstützen andere dabei.

Wie viele Mitarbeiter arbeiten in der Abteilung Treasury?

Vier. Meine drei Kolleginnen und ich. Treasury ist traditionell sehr klein, in anderen Unternehmen ist das nicht anders. Wir arbeiten sehr viel mit technischen Systemen, zum Beispiel mit einem Treasury Management System, einem Zahlungsverkehrssystem und mit Marktdateninformationssystemen.

Wozu die vielen Systeme?

Ohne die könnten wir unsere Arbeit gar nicht bewältigen. Wir verwalten die gesamten Konten von BERLIN-CHEMIE und der Menarini GmbH und bekommen außerdem die Kontoinformationen aller Länderbüros. Weil wir sehr viel in Osteuropa tätig sind, vereinnahmen wir auch andere Währungen als Euro. Das heißt, wir bekommen russische Rubel rein, polnische Zloty, rumänische Leu. Das ist ein bunter Strauß an Währungen, den wir organisieren müssen. Und das passiert bei uns mit Hilfe von Systemen.

Haben Sie so etwas wie einen typischen Arbeitstag?

Erst mal schon. Der Tag beginnt in der Regel damit, dass ich schaue, wie der Vortag gelaufen ist. Ich schaue auf die Konten und als nächstes auf die Märkte. Wie sind die Kurse? Wo steht der Rubel, wo der Zloty?

Verläuft der Rest des Tages auch so typisch?

Nicht unbedingt. Häufig kommen die verschiedenen Länderbüros mit sehr speziellen Finanzthemen auf uns zu, bei denen wir sie unterstützen.

Reisen Sie auch in die Länder?

In der Regel nicht.

Ist Ihnen das internationale Arbeiten trotzdem wichtig?

Absolut. Ich habe bisher nur in Unternehmen gearbeitet, die international tätig waren. Es wäre mir zu wenig, nur den deutschen Markt zu bearbeiten. Wir haben die Landesbanken, und wir haben die kommerziellen Banken. Da Konten zu eröffnen und Gelder zu vereinnahmen, ist einfach. Aber in Ländern wie zum Beispiel der Ukraine, Turkmenistan, Armenien oder Georgien ist das etwas anderes. Russland, unser größter ausländischer Markt, ist auch speziell. Damit will ich sagen, dass jeder Markt eine Herausforderung ist, der man sich individuell anpassen muss.

Haben Sie vor der Menarini GmbH schon einmal in einem Pharmaunternehmen gearbeitet?

Nein. Aber wie gesagt, Treasury ist ein Servicebereich. Am Ende des Tages spielt es keine Rolle, was für ein Unternehmen ich bediene. Die Zahlungsströme, das Zahlungsverhalten von Kunden und die Finanzierungsstrukturen sind hier zwar anders als in anderen Branchen, aber grundsätzlich sind der Service und das, was ich mache, mehr oder weniger gleich.

Als Abteilungsleiter haben Sie auch eine Führungsposition Ihren Mitarbeiterinnen gegenüber angenommen. Wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Mein Team war ja schon vor mir da. Damit hatte ich Mitarbeiterinnen, die ich kennenlernen und für die ich ein Gespür entwickeln musste. Darauf können Sie sich nicht vorbereiten. Eines habe ich aber gelernt. Ein Fehler, den man nicht machen darf, ist, nur von sich auszugehen. Ich weiß, wie ich bestimmte Dinge handhaben würde. Andere Menschen machen das aber vielleicht ganz anders. Man muss versuchen, sich ein Stück weit von den eigenen Denkstrukturen zu befreien.

Inwiefern hat die Führungsrolle Ihren Arbeitsalltag verändert?

Als Abteilungsleiter habe ich viel mehr administrative und strategische Aufgaben, weniger operative.

Was ist Ihnen als Chef wichtig?

Zuverlässigkeit und Sorgfältigkeit sind die wichtigsten Dinge. Wenn wir Fehler machen, kostet das sofort Geld. Gleichzeitig lasse ich meinem Team relativ viele Freiheiten, erwarte aber auch, dass sie diese Freiheiten positiv nutzen.

Was bedeutet das?

Ich möchte, dass sie aktiv mitgestalten. Es ist einfach zu sagen: Das sind deine Aufgaben, arbeite das bitte ab und dann bekommst du deine nächste Aufgabe. So kann man ein Team führen, aber ich denke nicht, dass das für den Einzelnen besonders befriedigend ist. Deshalb erwarte ich, dass auch von meinen Mitarbeiterinnen Vorschläge kommen und bin offen für Ideen. Mag sein, dass mir manche Vorschläge nicht gefallen und ich sie vielleicht sogar ablehne, aber ich bin immer offen für konstruktive und zielführende Diskussionen. Weil ich davon überzeugt bin, dass nur konstruktive Diskussionen zum besten Ergebnis führen.

Gibt es darüber hinaus Dinge, die generell für Ihre Arbeit besonders wichtig sind?

Man muss schon eine Affinität zu Finanzmärkten haben und ein bisschen Gespür dafür, wie sich Märkte entwickeln könnten. Für die meisten Menschen ist es kein Spaß, die Finanzpresse zu verfolgen, und wenn es eine Meldung zur Europäischen Zentralbank gibt, interessiert es sie nicht. Für uns sind solche Nachrichten aber ganz entscheidend, weil Entscheidungen der EZB direkte Auswirkungen auf unser Geschäft haben.

Sie sind inzwischen mehr als vier Jahre im Unternehmen. Angst vor Langeweile?

Nein. Wir bekommen zum Beispiel in Kürze ein neues Produktportfolio hinzu. Das heißt, dass es in einigen Ländern neue Kunden und mehr Umsatz geben wird, die Geldflüsse werden sich verändern. Wir müssen einfach mal schauen, was da auf uns zukommt. Es bleibt spannend und das ist auch gut so. Ein Job, in dem ich jeden Tag genau weiß, was kommt, wäre mit der Zeit sicherlich zu monoton.

Hat eigentlich die Tatsache, dass es bei der Menarini GmbH zum Beispiel so etwas wie Gleitzeit gibt, für Sie eine Rolle gespielt, als Sie sich für das Unternehmen entschieden haben?

Natürlich finde ich es sehr gut, dass ich mir meine Zeit flexibel einteilen kann. Ich bin Familienvater und bringe vor der Arbeit meine Tochter in den Kindergarten. Mal geht das schneller und mal langsamer. Da ist es definitiv von Vorteil, dass ich weiß, wenn ich 20 Minuten später im Büro bin, kann ich die Zeit später nachholen und dann passt es wieder.

Haben Sie den Eindruck, dass Sie in einem familienfreundlichen Unternehmen arbeiten?

Ja, das würde ich schon sagen. Wenn mal was dazwischen kommt, und mit kleinen Kindern kann so etwas durchaus passieren, gab es noch nie ein Problem. Vor kurzem bin ich erneut Vater geworden und habe Elternzeit beantragt. Bei diesem Thema hat mich die Personalabteilung sehr unterstützt.

Elena Hilfer , Wissenschaftliche Mitarbeiterin Verpackungstexte

„Ich entwickle mich permanent weiter: so wie alles um mich herum.“


Frau Hilfer, wie lautet Ihre Antwort, wenn Sie gefragt werden, was Sie beruflich machen?

Ich sage, dass ich Packmittel in einem pharmazeutischen Unternehmen erstelle, zum Beispiel Faltschachteln, Folien, Etiketten, Gebrauchsinformationen. Und dazu sage ich noch: Das mag vielleicht langweilig klingen, ist es aber nicht. Es ist spannend.

Warum?

Weil wir für unsere große Produktpalette sämtliche Packmittel erstellen und das für sehr viele Länder. Das sind Länder mit unterschiedlichen Sprachen und individuellen Anforderungen an die Texte, die auf einer Verpackung stehen müssen. Außerdem soll die Verpackung den Kunden durch ihr Design ansprechen, sie muss druckbar sein und auf den Verpackungsmaschinen laufen. All diese Schritte greifen bei uns im Fachbereich Materialwirtschaft ineinander. So entsteht schließlich ein Packmittel für ein Produkt, das später in jedem unserer Länder im Regal steht und die Patienten erreicht.

Heißt das, Sie müssen sich mit jedem dieser Schritte auskennen, oder gibt es jeweils Experten?

Für jeden Schritt gibt es selbstverständlich eine Fachabteilung. Für das Design einer Verpackung ist zum Beispiel das Marketing zuständig. Es kann aber vorkommen, dass die von der Registrierung vorgegebenen Texte derart umfangreich sind, dass sie nicht mit dem vom Marketing gewünschten Verpackungsdesign vereinbar sind. Gemeinsam sucht man einen Kompromiss. Parallel müssen auch die Möglichkeiten unserer Partner-Druckbetriebe berücksichtigt werden und die technologischen Vorgaben, die wir von der Eigen- und Fremdproduktion bekommen. Sie sehen, hier gilt es viel zu koordinieren und mögliche Konflikte rechtzeitig zu erkennen. Das ist eine der größten Herausforderungen unserer täglichen Arbeit.

Sie sind also die Schnittstelle zwischen den Abteilungen?

Richtig. Wir führen die Informationen so zusammen, dass letztendlich ein Packmittel entsteht, das allen Anforderungen entspricht – und das in mehr als 50 Sprachen.

50 Sprachen?

Genau. 50 Sprachen spricht bei uns in der Abteilung natürlich niemand. Für die finalen, verbindlichen Texte sind die jeweiligen Länderbüros zuständig. Wir erstellen bei uns im Team Production Material, Editing nur einen Basistext. Dieser wird in Englisch oder Russisch geschrieben und nachher durch die Fachabteilungen in den Ländern vervollständigt und übersetzt.

Bedeutet das, dass ich Russisch sprechen muss, um in Ihrem Team arbeiten zu können?

Russischkenntnisse sind von Vorteil. Allerdings haben wir auch Kollegen im Team, die kein Russisch gelernt haben. Trotzdem haben sie sich schnell zurechtgefunden und mit der kyrillischen Schrift vertraut gemacht. Mittlerweile können sie auf jeden Fall die relevanten Textpassagen und Hinweise erkennen und zuordnen. Man darf einfach keine Angst davor haben.

Wie viele Mitarbeiter arbeiten in dem Team, zu dem Sie gehören?

Wir sind acht Kolleginnen im Team für die Verpackungstexte.

Acht Kolleginnen, die sich die 50 Sprachen aufteilen?

Wir sind nicht nach Sprachen oder Ländern aufgeteilt, sondern nach Wirkstoffen und Arzneimittelformen. Somit arbeitet quasi jede mit jedem Land und jeder Sprache.

Wie lange arbeiten Sie schon im Unternehmen?

Bald sind es zehn Jahre.

Haben Sie in dieser Zeit in verschiedenen Abteilungen gearbeitet?

Nein, ich bin ein gutes Beispiel dafür, dass man zehn Jahre am gleichen Schreibtisch sitzen kann. (lacht) Klingt wieder ganz langweilig, ist es für mich aber nie gewesen. Auch nach fast zehn Jahren in meinem Beruf habe ich niemals das Gefühl, meine Arbeit nicht mehr interessant zu finden. Stattdessen habe ich festgestellt, dass ich mich im gleichen Job permanent weiterentwickle. So wie alles um mich herum: die Firma, die Prozesse, die Werkzeuge. Es gibt immer neue Wirkstoffe, neue Anforderungen, neue Kampagnen, neue Leute und Projekte. Man ist ständig gefordert, man entwickelt sich jeden Tag mit.

Sie sind Diplom-Ingenieurin für Pharmatechnik. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem, was Sie studiert haben, und dem, was Sie heute beruflich machen?

Auf jeden Fall. In meinem Job wird viel Ingenieursdenken vorausgesetzt. Wir müssen zum Beispiel schnell verstehen wie eine Verpackungsmaschine funktioniert, welche Produktionsschritte unsere Verpackung durchläuft und welche Auswirkungen diese einzelnen Schritte auf sie haben. Einfach ausgedrückt: wie eine Maschine stempelt, in welchem Moment die Vignette aufgebracht wird, wie die Gebrauchsinformation in die Schachtel gelangt und vieles mehr.

Das heißt, die Maschine zu verstehen, hilft Ihnen zum Beispiel zu entscheiden, an welcher Stelle Sie Text auf eine Verpackung drucken können?

Genau. Die Gestaltung einer Verpackung muss immer auf die technologischen Voraussetzungen der Produktion abgestimmt sein. Sonst funktioniert es nicht.

Haben Ihre Kollegen alle einen ähnlichen Hintergrund wie Sie?

Wir sind Pharmaingenieure, Verpackungsingenieure und Wirtschaftsingenieure, außerdem haben wir eine Kollegin mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund im Team.

Betriebswirtschaft?

Wenn jemand bestimmte persönliche Eigenschaften mitbringt, ist das auch möglich.

Was für Eigenschaften müssen das sein?

Sehr vorteilhaft ist eben das technische Verständnis. Man sollte keine Berührungsängste mit der Produktion haben und Maschinenzeichnungen lesen können. Entweder liegt einem das oder nicht. Außerdem ist es wichtig, sehr sorgfältig, strukturiert und gewissenhaft zu arbeiten und das mit einer konstanten Geschwindigkeit. Man muss alle Einzelheiten rechtzeitig erkennen und zusammenführen können. Man darf kein noch so kleines Detail unberücksichtigt lassen.

Dr. Asgar Ergin , Distribution Manager Clinical Trial Supply

„Die Arbeit mit verschiedensten Kulturen macht den Job so vielfältig.“

Marcel Wrazidlo , Sachbearbeiter Veranstaltungsmanagement

„Ich kann mir keinen anderen Job als den bei BERLIN-CHEMIE vorstellen.“

Grit Leonhardt , Projektmanagerin Applikationssysteme

„Ich mag einerseits das Bodenständige, andererseits das Internationale.“

Grit Leonhardt , Projektmanagerin Applikationssysteme

„Ich mag einerseits das Bodenständige, andererseits das Internationale.“


Frau Leonhardt, Sie sind Projektmanagerin Applikationssysteme und beschreiben sich selbst als Dolmetscherin zwischen Softwareanwendern und Softwareherstellern. Wie genau kann man sich das vorstellen?

Ich bin in meiner Abteilung, der International Division, die Schnittstelle zwischen Kollegen, die im Internationalen Vertrieb arbeiten und den Softwareentwicklern der IT-Abteilung von BERLIN-CHEMIE. Das sind Bereiche, die manchmal sehr unterschiedliche Sprachen sprechen. (lacht) Ich koordiniere gemeinsame Entwicklungsprojekte.

Wie kommt es, dass Sie beide Sprachen sprechen?

Ich habe Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Internationales Management, Marketing und Wirtschaftsinformatik studiert und anschließend im Ausland Berufserfahrung gesammelt. Da ging es zum Beispiel um Software im Supply Chain Management und natürlich hatte ich dabei mit den Menschen und ihren verschiedenen Kulturen zu tun.

An welcher Stelle im Export werden Softwarelösungen gebraucht?

Plural ist das richtige Wort. Es gibt sehr, sehr viele Softwareanwendungen bei uns im Vertrieb. Das ist in den vergangenen Jahren sehr vielschichtig und komplex geworden. Am wichtigsten ist unser Warenwirtschaftssystem. Das ist eine Software, über die wir Handelsrechnungen an Exportkunden erstellen. Zusätzlich haben wir Software für die verschiedenen Exportpapiere, die erstellt werden müssen, von der Packliste über die Zollanmeldung bis zu den Transportversicherungszertifikaten. Außerdem gibt es Planungs-Systeme für die Absatzplanung und Systeme für die Koordination zwischen Vertrieb, Produktion und behördlicher Zulassung. Es gibt Systeme für die Verwaltung von Stammdaten sowie Reporting-Systeme für Umsatzstatistik oder Bestandsüberwachung. Und dann haben wir noch eine Datenbank für unsere Preise. Jedes der über 30 Länder, in denen wir unsere Produkte verkaufen, hat eine eigene Preisliste.

Wenn jemand konkrete Ideen für eine Software oder Verbesserungsvorschläge hat, kommt er dann einfach zu Ihnen?

Genau, so funktioniert es ganz oft. Häufig kommen die Kollegen und sagen: Ich muss an dieser Stelle jeden Monat so viel von Hand machen. Könnten wir dafür nicht eine Softwarelösung erstellen? Ich prüfe das, diskutiere die Idee in der Abteilung und bespreche sie dann mit der IT-Abteilung. Gemeinsam schauen wir, ob wir vielleicht schon eine Softwarelösung haben, die wir nutzen können, ob wir so etwas selbst programmieren oder ob wir eine Anwendung einkaufen müssten. Oftmals bin ich aber auch so in die Abteilungs-Prozesse involviert, dass ich selbst merke, dass etwas nach einer Softwarelösung ruft.

Sie geben auch Schulungen. Wie viel von Ihrer Zeit nimmt das in Anspruch?

Wenn eine neue Software eingeführt wird, gibt es Schulungen für alle betroffenen Mitarbeiter, entweder persönlich oder mit Hilfe von Nutzerhandbücher. Wir erstellen englischsprachige Handbücher und Präsentationen und schulen die Kollegen hier in Berlin, aber auch in den Auslandsbüros. Insgesamt sind es mehr als 250 Kollegen weltweit, die mit unseren Systemen arbeiten. Die Betreuung all dieser Nutzer nimmt immer mehr Zeit in Anspruch. BERLIN-CHEMIE wächst und dadurch kommen neue Mitarbeiter hinzu, die geschult werden müssen.

Und wenn jemand mit einer Software gar nicht klarkommt?

Dann sind wir immer der erste Ansprechpartner. Wir entlasten dadurch die IT-Abteilung. Die Kollegen dort sollen sich auf das Programmieren konzentrieren können. Für Anfragen von Nutzern wie „Welchen Knopf muss ich drücken?“ sind wir in erster Instanz zuständig.

Sie haben bereits in einem anderen Pharmaunternehmen gearbeitet, bevor Sie 2005 zu BERLIN-CHEMIE kamen. Ihre Arbeit ist aber nicht unbedingt an diese Branche gebunden, oder?

Jein. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, ein spezielles Branchenwissen zu haben. Die Produktion in der pharmazeutischen Industrie ist chargenbasiert und das ergibt spezielle Vorgaben für die Software. Wichtig ist die Zuordnung einer Charge zum Kunden und die Haltbarkeit beziehungsweise Resthaltbarkeit der Medikamente. Der Nachweis einer Charge schließt die Produktion, die Lagerhaltung und den Vertrieb mit ein. Das lässt sich mit Konsumgüterherstellern nicht vergleichen. Zudem müssen wir Genehmigungen für Arzneimittel der Zulassungsbehörden jedes einzelnen Landes beachten. Das alles spiegelt sich auch in der Software wieder.

Woher haben Sie dieses Branchenwissen?

Das kam mit der Berufserfahrung. In dem ersten Pharmaunternehmen, für das ich gearbeitet habe, gab es eine große Bandbreite von Themen zu bewältigen. Ich habe mich eingearbeitet und dieses Wissen zu BERLIN-CHEMIE mitgebracht.

Wie kam es eigentlich, dass Sie heute in der Pharmabranche arbeiten?

Es war eher Zufall. Ich habe mich aber sofort wohlgefühlt. Ich mag einerseits dieses Bodenständige, also für ein Unternehmen zu arbeiten, das tatsächlich produziert. Andererseits mag ich das Internationale. Wenn man wie ich im Export arbeitet, hat man mit vielen unterschiedlichen Ländern zu tun: etwa mit Russland, Polen, den Balkan-Ländern oder auch mit skandinavischen Ländern. Hier braucht man die Fähigkeit, mit verschiedenen Kulturen umgehen zu können.

Welche Eigenschaften braucht jemand in Ihrer Position noch?

Zu den Fähigkeiten gehört neben dem logischen Denken und systematischen Arbeiten ein Sinn für Organisation. Es gehört dazu, die Teams zusammenzubringen, Meetings zu organisieren, Präsentationen zu erstellen und andere von seinen Ideen überzeugen zu können. Außerdem gehört Feingefühl dazu. Nicht jede gute Idee wird sofort angenommen. Man muss sie auch verkaufen können. Und Prioritäten setzen, wenn Ressourcen knapp sind. Wo kann ich Kompromisse machen? Und wie vermittle ich diesen Kompromiss, damit er für alle akzeptabel ist? Das ist nicht immer ganz einfach. (lacht) Das Schöne bei BERLIN-CHEMIE ist, dass ich auch neue Tätigkeitsfelder ergründen kann.

Inwiefern?

Angenommen ich möchte bestimmte Prozesse neu gestalten, weil ich sehe, dass etwas, das wir seit Jahren machen, jetzt nicht mehr optimal funktioniert. Dann kann ich dieses Projekt selbst anstoßen. In größeren Unternehmen ist es häufig der Abteilungsleiter, der ein Projekt ins Leben ruft und dazu vielleicht eine externe Beratungsgesellschaft hinzuholt. Bei BERLIN-CHEMIE geht es tatsächlich auch von unten nach oben und in der Regel ohne externe Berater. Wir haben zwar eine interne Beratungsabteilung, die uns unterstützt, aber wir schaffen auch sehr viel intern in der Fachabteilung. Zum einen weil wir diese beiden Projektmanagement-Stellen haben, zum anderen weil wir Vorgesetzte haben, die das unterstützen.

Sie haben zwei kleine Kinder und waren nach der Geburt jeweils ein Jahr in Elternzeit. Arbeiten Sie nun wieder Vollzeit?

Nein, in Teilzeit. Es ist sehr positiv, dass das hier möglich ist und es lässt sich glücklicherweise bei mir auch gut mit der Arbeit verbinden. Ich arbeite sehr gerne und gleichzeitig möchte ich die Kinder beim Heranwachsen erleben.

Wie schnell waren Sie wieder drin in der Arbeit, nachdem Sie aus der Elternzeit zurückkamen?

Das war unterschiedlich. 2008 bin ich zum ersten Mal aus der Elternzeit zurückgekommen und war ganz schnell wieder drin. Damals hatte sich nicht so viel verändert. 2010 war das anders. In dem Jahr, in dem ich nicht da war, wurde in Berlin und in allen Auslandsbüros eine sehr wichtige neue Planungs-Software eingeführt. Damit hatte sich unsere Welt fundamental verändert. Das war eine größere Umstellung für mich. Glücklicherweise konnte der Kollege, der mich während meiner Elternzeit vertreten hatte, bei uns in der Abteilung bleiben. Aus einer Stelle wurden zwei, weil die neue Software deutlich mehr Arbeit nach sich zog. Es hat mir sehr geholfen, dass wir nach meiner Elternzeit zu zweit weiterarbeiten konnten.

Dr. Pirka Kruse , Regionalleiterin Facharzt-Außendienst

„Wichtig sind die vier M’s: Man muss Menschen mögen. “

Dr. Pirka Kruse , Regionalleiterin Facharzt-Außendienst

„Wichtig sind die vier M’s: Man muss Menschen mögen. “


Frau Dr. Kruse, Sie beginnen Ihre Arbeitswoche gleich mit diesem Interview. Wie würde Ihr Montagmorgen normalerweise aussehen?

An vielen Montagen fahre ich zu einem Mitarbeiter in den Außendienst. Ich habe als Regionalleiterin insgesamt neun Mitarbeiter, die in den ostdeutschen Bundesländern die Fach- und Klinikärzte besuchen, insbesondere Kardiologen und Pneumologen. Mit meinen Mitarbeitern zusammen führe ich regelmäßig Begleitbesuche durch.

Und welches Ziel haben die Begleitbesuche?

Grundsätzlich arbeiten meine Mitarbeiter natürlich selbstständig in ihrem Gebiet. An den Tagen, an denen ich sie begleite – das ist pro Mitarbeiter etwa einmal im Monat –, ist es meine Aufgabe, sie zu coachen und für ihre Weiterentwicklung zu sorgen. Das ist das, was ich absolut gerne mache und, glaube ich, auch gut kann. Wissen weiterzugeben, mich in die Situation meiner Mitarbeiter hineinzuversetzen und zu erkennen, welche Stärken sie haben, was hier gerade die Aufgabe ist und was ich tun kann, um meine Mitarbeiter erfolgreich zu machen – das ist mein Job als Regionalleiterin. Darüber hinaus führe ich meine Mitarbeiter auch per Telefon und E-Mail.

Wie sieht das dann aus?

Durch die langen Fahrstrecken habe ich wunderbar die Möglichkeit, viel zu telefonieren. Abends vom Büro aus kommuniziere ich dann über E-Mails. Es ist meine Aufgabe, den Markt zu beobachten, Mitbewerber zu analysieren und all das mit meinen Mitarbeitern zu besprechen. Aus den Informationen leite ich Strategien und Handlungen ab, damit wir uns als Team positiv weiterentwickeln.

Was hat Sie dazu bewogen, sich auf eine Führungsposition zu bewerben?

Ich habe schon immer den Wunsch gehabt, mich zu entwickeln. Und noch bevor ich mich 2001 für die Position beworben habe, habe ich mir genau überlegt, wo ich irgendwann mal hin will.

Haben Sie den Eindruck, dass BERLIN-CHEMIE Sie in Ihrer Entwicklung unterstützt?

Ich glaube, ein Arbeitgeber sieht, wenn Mitarbeiter zu hundert Prozent hinter dem Unternehmen stehen. Das tue ich und zwar seit 17 Jahren. Und dann eröffnen sich einem auch Möglichkeiten. Als ich 1996 bei BERLIN-CHEMIE anfing, wollte ich ursprünglich über den Außendienst später in das Marketing oder in die Abteilung Medizin und Forschung. Denn ich war nach meinem Chemiestudium sehr wissenschaftlich orientiert. Aber dann habe ich die Liebe zum Außendienst entdeckt. Die Steigerung dessen war, Mitarbeiter zu haben und Mitarbeiter erfolgreich zu machen. Also habe ich mich beworben.

Ich stell mir das schwierig vor: Der eine Mitarbeiter sitzt in Schwerin, der zweite in Jena und wieder ein anderer in Berlin oder Sachsen. Wie schafft man es, dass aus diesen Menschen ein Team wird?

Dreimal im Jahr gibt es Zyklus-Tagungen für den ganzen Außendienst. Auf diesen Tagungen wird viel miteinander kommuniziert. Zusätzlich führe ich mit meinen Mitarbeitern Regional-Tagungen durch. Die organisiere ich als Regionalleiterin und lege die Inhalte fest. Das sind mal fachliche Fortbildungen und mal Strategie-Tagungen. Und nachdem wir dann über Strategien gesprochen haben, unterhalten wir uns in den Pausen und beim Abendessen über andere Themen und lernen uns so immer besser kennen. Außerdem schweißen gemeinsame Ziele und Erfolg einfach zusammen.

Welche Eigenschaften muss jemand mitbringen, der im Außendienst arbeitet? Es liegt ja nicht jedem, ständig neue Leute zu treffen und sie von einer Sache zu überzeugen.

Wichtig sind die vier Ms: Man muss Menschen mögen. Und man muss seinem Gesprächspartner gegenüber offen sein, um das, was er sagt, zu verarbeiten und Chancen zu entdecken. Und auch wenn Sie neun Mal ein Nein bekommen, sollten Sie trotzdem positiv denken und Lust haben, auf das Ja im zehnten Gespräch zu warten.

Was braucht es an fachlichen Kenntnissen? Sie haben zum Beispiel promoviert, bevor Sie bei BERLIN-CHEMIE angefangen haben. Ist das ein Muss?

Nein. Das ist kein Muss. Und ich habe meine Promotion übrigens während meiner Tätigkeit für BERLIN-CHEMIE gemacht. Ich habe meinen Urlaub innerhalb der ersten zwei Jahre an der Uni verbracht. (lacht)

Aber haben alle Ihre Mitarbeiter einen naturwissenschaftlichen Hintergrund?

Größtenteils. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die Wirtschaft studiert haben. Promoviert haben muss man, wie gesagt, nicht. Aber es ist wichtig, logisch denken und selbstständig arbeiten zu können und es ist einfach von Vorteil, wenn man das irgendwann in seinem Leben schon mal gemacht hat. Und man braucht schon ein gewisses Grundverständnis für Medizin und Biologie.

Wie machen Sie jemanden, der Wirtschaft studiert hat, fit für den Außendienst?

(lacht) Erst mal muss man einem jungen Menschen vermitteln, dass Rom nicht an einem Tag erbaut wurde. Wenn jemand Wirtschaft studiert hat, macht er zuerst eine Ausbildung zum geprüften Pharmareferenten, die mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer endet. Dann geht es in die Produktschulung und anschließend zur Einarbeitung in den Außendienst. Hier beginnt mein Part. Jeder Mensch hat ganz besondere Fähigkeiten und zu allererst analysiere ich in aller Ruhe die Fähigkeiten, die eben dieser junge Mensch mitbringt. Dazu gebe ich Tipps, die einem Anfänger helfen sollen, schnell Fuß zu fassen. Das richte ich immer an der Person aus, mit der ich gerade zusammenarbeite. Um Erfolg zu haben, muss man zunächst einmal Geduld mit sich selbst haben, offen sein für Feedback, aber auch über die nötige Nachhaltigkeit verfügen.

Wer hat Ihnen alles beigebracht, als Sie 1996 bei BERLIN-CHEMIE anfingen?

Mein Fachwissen habe ich in der Produktschulung erworben und meine erste Regionalleiterin hat mir dann den Außendienst nahegebracht. Außerdem habe mich auch selber immer weitergebildet. Die eigene Motivation ist ein wichtiger Baustein und man sollte sie für das eigene Fortkommen nutzen. Das habe ich gemacht. Ich habe zum Beispiel viele Fortbildungen von BERLIN-CHEMIE wahrgenommen.

Welche Art von Fortbildung?

Zu 90 Prozent sind das fachliche Fortbildungen. Bei fachlichen Fortbildungen kann es sich zum Beispiel um Studien zu einem bestimmten Produkt, diagnostische Methoden oder eine gänzlich neue Indikation handeln. Aber auch von Veranstaltungen, die meine Mitarbeiter und ich für Ärzte organisieren und an denen wir teilnehmen, profitieren wir von den inhaltlichen Vorträgen, die dort Ärzte für Ärzte halten. Außerdem hat BERLIN-CHEMIE eine Trainings-Abteilung, die jedem Mitarbeiter durch gewisse Programme die Möglichkeit gibt, individuelle Fortbildungs-Wünsche umzusetzen. Das liegt an jedem selbst. Ich hatte gerade in diesem Jahr eine Fortbildung im Bereich Projektmanagement mit einem externen Trainer. Eine wunderbare Fortbildung, die sehr hilfreich war.

Wie beschreiben Sie Freunden BERLIN-CHEMIE?

Berlin Chemie ist ein ganz innovatives Unternehmen und es sind einfach tolle Menschen, die hier arbeiten. Menschen die kreativ und offen sind, die nach Lösungen suchen. Es ist wirklich beeindruckend, wenn man sieht, was für eine gigantische Entwicklung dieses Unternehmen genommen hat – Menarini insgesamt, aber auch BERLIN-CHEMIE als Unternehmen, das ich noch aus den DDR-Zeiten kenne. Ich bin stolz, hier zu arbeiten, und das transportiert man natürlich auch, wenn man über BERLIN-CHEMIE spricht. Und ich würde immer sagen, BERLIN-CHEMIE ist ein Unternehmen mit hervorragenden Produkten, und es ist einfach ein… (zögert und lacht) kreatives, offenes und emotionales Unternehmen, das seine Mitarbeiter und deren Leistungen schätzt. Dadurch hat es trotz der Größe des gesamten Unternehmens etwas sehr familiäres.

Grit Leonhardt , Projektmanagerin Applikationssysteme

„Ich mag einerseits das Bodenständige, andererseits das Internationale.“


Frau Leonhardt, Sie sind Projektmanagerin Applikationssysteme und beschreiben sich selbst als Dolmetscherin zwischen Softwareanwendern und Softwareherstellern. Wie genau kann man sich das vorstellen?

Ich bin in meiner Abteilung, der International Division, die Schnittstelle zwischen Kollegen, die im Internationalen Vertrieb arbeiten und den Softwareentwicklern der IT-Abteilung von BERLIN-CHEMIE. Das sind Bereiche, die manchmal sehr unterschiedliche Sprachen sprechen. (lacht) Ich koordiniere gemeinsame Entwicklungsprojekte.

Wie kommt es, dass Sie beide Sprachen sprechen?

Ich habe Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Internationales Management, Marketing und Wirtschaftsinformatik studiert und anschließend im Ausland Berufserfahrung gesammelt. Da ging es zum Beispiel um Software im Supply Chain Management und natürlich hatte ich dabei mit den Menschen und ihren verschiedenen Kulturen zu tun.

An welcher Stelle im Export werden Softwarelösungen gebraucht?

Plural ist das richtige Wort. Es gibt sehr, sehr viele Softwareanwendungen bei uns im Vertrieb. Das ist in den vergangenen Jahren sehr vielschichtig und komplex geworden. Am wichtigsten ist unser Warenwirtschaftssystem. Das ist eine Software, über die wir Handelsrechnungen an Exportkunden erstellen. Zusätzlich haben wir Software für die verschiedenen Exportpapiere, die erstellt werden müssen, von der Packliste über die Zollanmeldung bis zu den Transportversicherungszertifikaten. Außerdem gibt es Planungs-Systeme für die Absatzplanung und Systeme für die Koordination zwischen Vertrieb, Produktion und behördlicher Zulassung. Es gibt Systeme für die Verwaltung von Stammdaten sowie Reporting-Systeme für Umsatzstatistik oder Bestandsüberwachung. Und dann haben wir noch eine Datenbank für unsere Preise. Jedes der über 30 Länder, in denen wir unsere Produkte verkaufen, hat eine eigene Preisliste.

Wenn jemand konkrete Ideen für eine Software oder Verbesserungsvorschläge hat, kommt er dann einfach zu Ihnen?

Genau, so funktioniert es ganz oft. Häufig kommen die Kollegen und sagen: Ich muss an dieser Stelle jeden Monat so viel von Hand machen. Könnten wir dafür nicht eine Softwarelösung erstellen? Ich prüfe das, diskutiere die Idee in der Abteilung und bespreche sie dann mit der IT-Abteilung. Gemeinsam schauen wir, ob wir vielleicht schon eine Softwarelösung haben, die wir nutzen können, ob wir so etwas selbst programmieren oder ob wir eine Anwendung einkaufen müssten. Oftmals bin ich aber auch so in die Abteilungs-Prozesse involviert, dass ich selbst merke, dass etwas nach einer Softwarelösung ruft.

Sie geben auch Schulungen. Wie viel von Ihrer Zeit nimmt das in Anspruch?

Wenn eine neue Software eingeführt wird, gibt es Schulungen für alle betroffenen Mitarbeiter, entweder persönlich oder mit Hilfe von Nutzerhandbücher. Wir erstellen englischsprachige Handbücher und Präsentationen und schulen die Kollegen hier in Berlin, aber auch in den Auslandsbüros. Insgesamt sind es mehr als 250 Kollegen weltweit, die mit unseren Systemen arbeiten. Die Betreuung all dieser Nutzer nimmt immer mehr Zeit in Anspruch. BERLIN-CHEMIE wächst und dadurch kommen neue Mitarbeiter hinzu, die geschult werden müssen.

Und wenn jemand mit einer Software gar nicht klarkommt?

Dann sind wir immer der erste Ansprechpartner. Wir entlasten dadurch die IT-Abteilung. Die Kollegen dort sollen sich auf das Programmieren konzentrieren können. Für Anfragen von Nutzern wie „Welchen Knopf muss ich drücken?“ sind wir in erster Instanz zuständig.

Sie haben bereits in einem anderen Pharmaunternehmen gearbeitet, bevor Sie 2005 zu BERLIN-CHEMIE kamen. Ihre Arbeit ist aber nicht unbedingt an diese Branche gebunden, oder?

Jein. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, ein spezielles Branchenwissen zu haben. Die Produktion in der pharmazeutischen Industrie ist chargenbasiert und das ergibt spezielle Vorgaben für die Software. Wichtig ist die Zuordnung einer Charge zum Kunden und die Haltbarkeit beziehungsweise Resthaltbarkeit der Medikamente. Der Nachweis einer Charge schließt die Produktion, die Lagerhaltung und den Vertrieb mit ein. Das lässt sich mit Konsumgüterherstellern nicht vergleichen. Zudem müssen wir Genehmigungen für Arzneimittel der Zulassungsbehörden jedes einzelnen Landes beachten. Das alles spiegelt sich auch in der Software wieder.

Woher haben Sie dieses Branchenwissen?

Das kam mit der Berufserfahrung. In dem ersten Pharmaunternehmen, für das ich gearbeitet habe, gab es eine große Bandbreite von Themen zu bewältigen. Ich habe mich eingearbeitet und dieses Wissen zu BERLIN-CHEMIE mitgebracht.

Wie kam es eigentlich, dass Sie heute in der Pharmabranche arbeiten?

Es war eher Zufall. Ich habe mich aber sofort wohlgefühlt. Ich mag einerseits dieses Bodenständige, also für ein Unternehmen zu arbeiten, das tatsächlich produziert. Andererseits mag ich das Internationale. Wenn man wie ich im Export arbeitet, hat man mit vielen unterschiedlichen Ländern zu tun: etwa mit Russland, Polen, den Balkan-Ländern oder auch mit skandinavischen Ländern. Hier braucht man die Fähigkeit, mit verschiedenen Kulturen umgehen zu können.

Welche Eigenschaften braucht jemand in Ihrer Position noch?

Zu den Fähigkeiten gehört neben dem logischen Denken und systematischen Arbeiten ein Sinn für Organisation. Es gehört dazu, die Teams zusammenzubringen, Meetings zu organisieren, Präsentationen zu erstellen und andere von seinen Ideen überzeugen zu können. Außerdem gehört Feingefühl dazu. Nicht jede gute Idee wird sofort angenommen. Man muss sie auch verkaufen können. Und Prioritäten setzen, wenn Ressourcen knapp sind. Wo kann ich Kompromisse machen? Und wie vermittle ich diesen Kompromiss, damit er für alle akzeptabel ist? Das ist nicht immer ganz einfach. (lacht) Das Schöne bei BERLIN-CHEMIE ist, dass ich auch neue Tätigkeitsfelder ergründen kann.

Inwiefern?

Angenommen ich möchte bestimmte Prozesse neu gestalten, weil ich sehe, dass etwas, das wir seit Jahren machen, jetzt nicht mehr optimal funktioniert. Dann kann ich dieses Projekt selbst anstoßen. In größeren Unternehmen ist es häufig der Abteilungsleiter, der ein Projekt ins Leben ruft und dazu vielleicht eine externe Beratungsgesellschaft hinzuholt. Bei BERLIN-CHEMIE geht es tatsächlich auch von unten nach oben und in der Regel ohne externe Berater. Wir haben zwar eine interne Beratungsabteilung, die uns unterstützt, aber wir schaffen auch sehr viel intern in der Fachabteilung. Zum einen weil wir diese beiden Projektmanagement-Stellen haben, zum anderen weil wir Vorgesetzte haben, die das unterstützen.

Sie haben zwei kleine Kinder und waren nach der Geburt jeweils ein Jahr in Elternzeit. Arbeiten Sie nun wieder Vollzeit?

Nein, in Teilzeit. Es ist sehr positiv, dass das hier möglich ist und es lässt sich glücklicherweise bei mir auch gut mit der Arbeit verbinden. Ich arbeite sehr gerne und gleichzeitig möchte ich die Kinder beim Heranwachsen erleben.

Wie schnell waren Sie wieder drin in der Arbeit, nachdem Sie aus der Elternzeit zurückkamen?

Das war unterschiedlich. 2008 bin ich zum ersten Mal aus der Elternzeit zurückgekommen und war ganz schnell wieder drin. Damals hatte sich nicht so viel verändert. 2010 war das anders. In dem Jahr, in dem ich nicht da war, wurde in Berlin und in allen Auslandsbüros eine sehr wichtige neue Planungs-Software eingeführt. Damit hatte sich unsere Welt fundamental verändert. Das war eine größere Umstellung für mich. Glücklicherweise konnte der Kollege, der mich während meiner Elternzeit vertreten hatte, bei uns in der Abteilung bleiben. Aus einer Stelle wurden zwei, weil die neue Software deutlich mehr Arbeit nach sich zog. Es hat mir sehr geholfen, dass wir nach meiner Elternzeit zu zweit weiterarbeiten konnten.

Anne Thieke , Mitarbeiterin Herstellung Parenteralia

„Anne Thieke - Ich komme jeden Tag mit Freude zur Arbeit.“

Alexander Lehmann , Mitarbeiter Herstellung / Einrichter

„Verantwortungsbewusstsein muss man schon mitbringen.“

Thomas Hölter , Regionalleiter

„Eigenschaften, die man für meinen Job benötigt sind sicherlich Verständnis für Menschen.“

Ronny Recke , Pharmaberater im Aussendienst

„Es macht natürlich Spaß, dass man seinen Tag so individuell gestalten kann.“

Berufseinsteiger

Dr. Florian Kirchner , Junior-Fachreferent Medizin & Forschung

„Uns geht es um die Erkrankung und nicht darum, nur das Produkt zu bewerben.“

Lisa Lange , Mitarbeiterin Herstellung Konfektionierung

„Ich habe auf eine sichere Ausbildung geachtet.“

Xenia Danilova , Trainee Einkauf

„Ein Trainee hat bei uns von Anfang an viel Verantwortung.“

Xenia Danilova , Trainee Einkauf

„Ein Trainee hat bei uns von Anfang an viel Verantwortung.“


Frau Danilova, Sie sind Trainee im Zentralen Einkauf. Wie verläuft Ihre Ausbildung dort?

Was ich mache, ist kein klassisches Trainee-Programm. Von anderen Unternehmen kannte ich es so, dass man als Trainee innerhalb von eineinhalb oder zwei Jahren verschiedene Unternehmensbereiche durchläuft. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich bleibe die ganze Zeit im Einkauf, durchlaufe hier aber verschiedene Bereiche und lerne unterschiedliche Kategorien des Einkaufs kennen. Ich kann mich so fachlich sehr gut spezialisieren. Eigentlich ist das, was ich mache, schon vergleichbar mit einem Junior-Einkäufer. Ein Trainee hat bei uns von Anfang an viel Verantwortung und Freiraum bei der Planung und dem Management von Projekten und bei der Optimierung von Einkaufsprozessen – natürlich nur, wenn man sich ein gewisses Vertrauen erarbeitet hat.

Und wie schnell haben Sie eigene Projekte bekommen?

Das ging ganz schnell, es hat vielleicht ein paar Monate gedauert. Die Stellenausschreibung lautete damals: „Einkauf mit Schwerpunkt Fernsehwerbung.“ Damit konnte ich erstmal wenig anfangen, weil schon der Einkauf an sich nicht das ist, was sich die Menschen darunter vorstellen. Auch im Studium wird es kaum unterrichtet. Und der Einkauf von Fernsehwerbung ist nochmal etwas ganz eigenes.

Was genau macht denn dann der Einkauf?

Bei uns im Unternehmen gibt es zwei Abteilungen, die einkaufen: Die Materialwirtschaft ist eher das, was man unter dem direkten produktionsbezogenen Einkauf versteht. Ich wiederum arbeite im zentralen Einkauf. Wir kaufen alles ein, was nicht zur Produktion benötigt wird. Das heißt, wir kaufen keine Maschinen und keine Wirkstoffe, also auch keine Chemikalien. Stattdessen kaufen wir Marketing- und Veranstaltungsleistungen, wir kaufen Autos für unseren Fuhrpark, wir beschäftigen uns mit Mietverträgen. Wir kaufen also alles drumherum – vor allem Dienstleistungen. Dabei haben wir viele strategische Aufgaben, beispielsweise die Beschaffungsmarktforschung, die Entwicklung von Einkaufsstrategien, die Bündelung von Einkaufsmacht sowie die Bewertung und Entwicklung von Lieferanten.

Dabei liegt Ihr Schwerpunkt auf dem Bereich Fernsehwerbung. Was heißt das?

Die Fernsehwerbung macht etwa 50 Prozent meiner Arbeit aus. Ich betreue sieben Länder, in denen wir viele OTC-Produkte vertreiben, also Produkte, die frei verkäuflich sind. Diese Produkte werden in den Medien beworben, vor allem im TV. Dahinter steckt ein ziemlich großes Budget. Unsere Produktmanager vor Ort kümmern sich nicht allein um die Werbung, sondern kooperieren mit einer Media-Agentur. Wir im Einkauf wählen die Media-Agenturen in Abstimmung mit dem Land und der Marketing-Abteilung aus, kümmern uns um die Ausschreibung, verhandeln die kommerziellen Rahmenbedingungen und kümmern uns um das Vertragsmanagement. Außerdem kontrollieren wir die Einhaltung der Vereinbarungen im Laufe des Vertragsjahres, sind Ansprechpartner für die Agentur und das Land bei kommerziellen Angelegenheiten und lassen die Agentur durch einen unabhängigen Auditor bewerten.

Welche Länder sind Ihre Länder?

Ich persönlich betreue das Baltikum, den Kaukasus und Albanien. Insgesamt also sieben Länder.

Und wie kam es, dass Sie gerade diese sieben Länder betreuen?

In erster Linie natürlich, weil da meine Sprachkenntnisse zur Geltung kommen. Ich komme aus Russland. Die Agenturen und unsere Kollegen in den Auslandsbüros sprechen Englisch, aber viele Sachen kann ich besser auf Russisch klären. Und da ich die Einzige in unserem Team bin, die Russisch spricht, hat sich das einfach angeboten.

Sie haben Medienmanagement studiert. Hilft Ihnen das heute im Beruf?

Im Grunde ist das eine gute Mischung. Ich habe einen Bachelor in Medienmanagement. Wenn ich jetzt Medien einkaufe, hilft mir das, weil ich mich mit Mediensystemen auskenne. Ich weiß zum Beispiel wie Medienforschung funktioniert und wie Einschaltquoten zustande kommen. Das Studium war außerdem stark projektbezogen. Ich konnte mir viele hilfreiche Kompetenzen aneignen, zum Beispiel wie man ein Projekt erfolgreich managt und komplexe Auswertungen einfach kommuniziert. In meinem Masterstudium, European Business, ging es eher generell um Management mit Fokus auf Europa, um Strategie und Beratung. Dort habe ich mir kaufmännische Kenntnisse angeeignet und gelernt, in internationalen Teams zu arbeiten. Ich finde, um im Einkauf gut zu sein, darf man nicht einfach nur einen Bestellvorgang ausführen, sondern muss sich mit den Dienstleistungen und Produkten auseinandersetzen, die man einkauft.

Welche Fähigkeiten sollte man in Ihrem Job unbedingt mitbringen?

Die Fähigkeit, Probleme zu lösen, steht an erster Stelle, denke ich. Man muss sehr systematisch arbeiten und Dinge hinterfragen. Ein zweiter wichtiger Punkt sind gute Kommunikationsfähigkeiten, schriftlich und auch mündlich, denn man arbeitet als Manager an vielen Schnittstellen. Ich habe viele externe Kunden und arbeite auch mit vielen Fachabteilungen zusammen.

Gibt es sonst noch Eigenschaften, die wichtig sind?

Man braucht ein gewisses Geschick und Durchsetzungsvermögen, um in Verhandlungen erfolgreich zu sein. Aber ich finde, man muss auch diplomatisch sein. Einkauf heißt nicht, Druck auf Lieferanten auszuüben, um den besten Preis zu bekommen. Man muss strategisch, langfristig denken und sich um eine Situation bemühen, die sowohl für den Lieferanten als auch das eigene Unternehmen Vorteile bringt. Was noch? Zahlenaffinität auf jeden Fall. Wir müssen die Kosten im Blick behalten, Auswertungen machen, Zahlen hinterfragen.

Wer unterstützt Sie, wenn etwas neu für Sie ist oder wenn Sie mal einen Rat brauchen?

Wir haben alte Hasen im Team, die schon länger dabei sind. Die stehen mir immer unterstützend zur Seite, genau wie meine Teamleiterin. Wenn ich merke, dass ich mir bei bestimmten Sachen nicht sicher bin, gehe ich zu meinem Chef. Er berät mich und hilft mir, die richtige Entscheidung zu treffen, oder leitet mich an die Leute weiter, die mir helfen können.

Sie sind häufig auf Dienstreise. Wo waren Sie dieses Jahr schon überall?

Zuerst in Kiew. Unser Büro dort wollte umziehen. Wir waren bei Besichtigungen, haben die potenziellen Vermieter kennengelernt und den Markt analysiert. Danach war ich im Baltikum und jetzt kommen noch die kaukasischen Länder. In Russland war ich auch fast eine Woche. Dabei ging es um Ausschreibungen für Medienleistungen sowie Drucksachen und Werbemittel.

Das sind ja sehr unterschiedliche Dinge, hier die Suche nach Büroräumen, da eine Ausschreibung für Werbemittel.

Stimmt. Bei mir kommen immer wieder neue Aufgaben und Projekte dazu. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich brauche im Job immer neue Herausforderungen, neue Bereiche. Ich habe zwar meine Stammbereiche, die ich gerne pflege und optimiere, aber ich freue mich immer, wenn etwas Neues dazukommt.

Dr. Nicole Dennhart , Wissenschaftliche Mitarbeiterin

„Dokumentation ist das A und O. Alles muss nachvollziehbar sein.“

Dr. Nicole Dennhart , Wissenschaftliche Mitarbeiterin

„Dokumentation ist das A und O. Alles muss nachvollziehbar sein.“


Frau Dr. Dennhart, Sie sind von Haus aus Lebensmittelchemikerin. Wie kommt es, dass Sie heute in einem Pharmaunternehmen arbeiten?

Im Grunde bin ich schon zur Promotion in eine andere Richtung abgeschweift, in die Bioanalytik. Dadurch war ich automatisch ein bisschen weg von den Lebensmitteln. Anschließend habe ich mich dann nach einer neuen Stelle umgeguckt und gesehen, dass viele Pharmaunternehmen auch Lebensmittelchemiker suchen. Einfach weil wir analytisch ausgebildet sind. Und gerade in dem Teil der Forschung, in dem ich jetzt bin, in der Analytischen Chemie, braucht man typische Analytiker.

Was genau analysieren Sie?

Als Lebensmittelchemikerin natürlich alle Lebensmittel, die auf dem Markt sind. Auf jedem Lebensmittel steht ja drauf, was alles drin ist – wie viel Fett, wieviel Zucker. Der Lebensmittelchemiker nimmt sich das Lebensmittel und untersucht, ob die Angaben richtig sind. In einem Pharmaunternehmen ist es das Gleiche: Eine Tablette wird hergestellt und es steht darauf, dass 400 Milligramm von einem Wirkstoff in der Tablette sind. Dann müssen ja auch wirklich 400 Milligramm enthalten sein, damit der Verbraucher das bekommt, was auf der Packung steht.

Aber es gibt doch sicher Unterschiede zwischen der Analyse von Lebensmitteln und der Analyse von Arzneimitteln, oder?

Ob ich jetzt einen Orangensaft nehme und ihn untersuche oder eine Tablette auflöse und nach dem Wirkstoff schaue: Die Techniken, die dahinterstehen, sind im Grunde die gleichen. Nur muss man natürlich im Bereich Pharma weitere Grundlagen beachten. Da gibt es zum Beispiel bestimmte Guidelines, auf die man achten muss.

Sie arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung. In welcher Entwicklungsphase sind Sie beteiligt, wenn ein neues Arzneimittel entwickelt wird?

Es gibt ja zunächst immer einen Wirkstoff. Dieser wird in der Regel von den Kollegen der Menarini-Gruppe in Italien entwickelt. Dieser Wirkstoff muss dann in einer geeigneten Formulierung verpackt werden, zum Beispiel in Tablettenform oder in eine Lösung. Das übernimmt die Abteilung Pharmazeutische Entwicklung bei uns. Die Kollegen überlegen sich eine Formulierung, und das Medikament wird dann in der Form, in der es getestet werden soll, hergestellt. Ich bin hierbei nicht nur an einer, sondern an verschiedenen Entwicklungsphasen beteiligt.

Zum Beispiel?

Das kann die Charakterisierung des vorliegenden Wirkstoffes betreffen, zum Beispiel in Form von Löslichkeitsstudien oder Wasserbestimmungen. Oder ich untersuche die zunächst gewünschte Formulierung analytisch, um zu zeigen, wie stabil die Wirkstoffformulierung in unterschiedlichen Klimazonen ist, und um zu prüfen, ob man mit unerwünschten Abbauprodukten rechnen muss.

Zu diesem Zeitpunkt ist das Medikament noch nicht auf dem Markt, oder?

Nein, ist es noch nicht. Zunächst muss die Formulierungsfindung abgeschlossen sein. Danach gibt es verschiedene klinische Phasen, also Studien, die ein Medikament durchläuft. Diese betreffen, neben der Sicherheit des Medikaments, die Dosierungsfindung und natürlich den signifikanten Wirkungsnachweis. Sind diese erfolgreich verlaufen, beantragt man die Zulassung für das Medikament bei den zuständigen Behörden, und dann erst käme es auf den Markt. Das ist ein langer Weg, und leider kann es vorkommen, dass ein Projekt plötzlich gestoppt wird, zum Beispiel wenn sich zeigt, dass ein Wirkstoff nicht ausreichend wirksam ist.

Gewöhnt man sich daran, dass ein Projekt ganz plötzlich auch wieder beendet sein kann?

Es ist immer ein kleiner Schlag, weil man so viel Arbeit und Energie hineinsteckt. Zwei, drei Tage denke ich dann schon: Mensch, schade. Aber das gehört halt dazu. Das ist Forschung und Entwicklung. Und man treibt ja trotzdem etwas voran. Selbst, wenn die Entwicklung beispielsweise eines Krebs-Medikaments gestoppt wird, haben wir trotzdem auf diesem Gebiet geforscht und sind einen Schritt weiter.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von ihnen aus?

In der Abteilung, in der ich jetzt bin, bin ich noch viel im Labor und kann praktisch arbeiten. Ich sehe das als meine kleine Nische, die ich hier habe. Was ich von Studienkollegen höre, ist das woanders kaum möglich. Bei ihnen übernehmen Laboranten die praktische Arbeit, und sie selbst bekommen dann die Unterlagen und werten sie aus. Ich kann hier selbst auch mit ins Labor. Bei der Methodenentwicklung ist das natürlich super, weil man nah dran ist und selber schnell noch etwas verändern kann, wenn man merkt, dass etwas in die falsche Richtung läuft. Das ist hier richtig toll. Ich bin ja ursprünglich auch gelernte Laborantin und mache das auch gerne.

Wie viel Ihrer Arbeitszeit nimmt die Dokumentation ein?

Ich würde sagen, es sind fast zwei Drittel Dokumentation. Dokumentation ist das A und O. Alles muss nachvollziehbar sein, was wir hier tun. Was nicht dokumentiert ist, wurde quasi nicht gemacht. Daran muss man sich gewöhnen, gerade wenn man frisch von der Uni kommt. Ich glaube, bei meinem Bewerbungsgespräch gab es damals schon die Frage, ob ich denke, dass ich mit der vielen Dokumentation klarkomme. Das ist einfach nicht jedermanns Sache.

Gibt es ansonsten Eigenschaften oder Fähigkeiten, die für Ihre Arbeit besonders wichtig sind?

Ganz wichtig ist es, gewissenhaft zu arbeiten. Man muss sich eben zum Beispiel angewöhnen, alles aufzuschreiben, sofort. Das ist wichtig. Man muss in so einem Beruf außerdem sehr strukturiert und organisiert sein. Aber wer das nicht ist, würde wahrscheinlich auch ein Studium im Bereich Analytik gar nicht erst durchziehen.

Sie arbeiten bereits einige Jahre im Unternehmen, haben aber innerhalb der Forschung und Entwicklung noch einmal die Stelle gewechselt.

Genau. Zuerst hatte ich eine befristete Stelle in der Qualitätskontrolle der Pharmazeutischen Entwicklung, aber dann wurde in der Abteilung Analytische Chemie eine unbefristete Stelle frei. Der Abteilungsleiter kannte mich schon aus früherer Zusammenarbeit und fragte, ob ich nicht Lust hätte zu wechseln, er hätte mich gerne im Team. Na, da war es nicht schwierig zu sagen: Okay, ich bewerbe mich. Und es hat geklappt. Wobei ich in der Gruppe, in der ich vorher gearbeitet habe, auch sehr gerne war.

Was ist der größte Unterschied zwischen Ihrem alten und dem neuen Team?

Das erste Team war vom Altersdurchschnitt her jünger. Jetzt bin ich in einer Abteilung, in der ich zu den Jüngsten gehöre. Aber das ist auch eine tolle Erfahrung, muss ich sagen, weil die Kollegen so viel Wissen haben. Die gehen an Probleme ganz anders heran. Wenn man noch nicht ganz so berufserfahren ist, ist man oft gleich so aufgeregt, wenn etwas nicht läuft. Aber die Kollegen sind da ganz gelassen, weil sie schon so viel erlebt haben und es immer eine Lösung gab. Das ist echt toll, muss ich sagen. Das ist noch mal ein ganz anderes Arbeiten, und nicht jeder hat die Chance, das kennenzulernen.

Haben Sie das Gefühl, dass die Kollegen gleichzeitig offen sind für neue Ideen, die Sie einbringen?

Ja, auf jeden Fall. Als ich kam, sagten sie damals: Ach, da kommt frischer Wind. Außerdem übernimmt unsere Abteilung häufig Dienstleistungen für die Abteilung, in der ich vorher war. Das ist gut, weil ich das System und natürlich die Kollegen kenne. Das macht die Dinge einfacher.

Wie ist generell Ihr Eindruck vom Unternehmen, kennt man sich schnell untereinander?

Ja, schon. Wobei ich viele dadurch kenne, dass ich hier Volleyball spiele. Die Firma unterstützt einen Verein in Adlershof, dessen Halle wir dadurch für Betriebssport nutzen dürfen. Und dadurch kenne ich eben auch aus vielen anderen Abteilungen Kollegen. Und dann gibt es auch noch die Lauf-Events, an denen ich des Öfteren teilnehme. So kennt man sich auch auf privater Ebene.

Sie haben in München promoviert und sind für Ihre Arbeit nach Berlin gezogen. Was hat damals letztendlich den Ausschlag für diese Entscheidung gegeben?

Zum einen kannte ich in Berlin schon Leute, weil ich hier studiert habe. Zum anderen muss ich sagen, dass ich den Bewerbungsprozess hier toll fand. Das ging damals so schnell. Andere große Unternehmen brauchen immer sehr lange, bis sie sich melden. Bis dahin hatte ich hier schon längst den Vertrag unterschrieben und eine Wohnung in Berlin gefunden. (lacht)

Xenia Danilova , Trainee Einkauf

„Ein Trainee hat bei uns von Anfang an viel Verantwortung.“


Frau Danilova, Sie sind Trainee im Zentralen Einkauf. Wie verläuft Ihre Ausbildung dort?

Was ich mache, ist kein klassisches Trainee-Programm. Von anderen Unternehmen kannte ich es so, dass man als Trainee innerhalb von eineinhalb oder zwei Jahren verschiedene Unternehmensbereiche durchläuft. Das ist bei mir nicht der Fall. Ich bleibe die ganze Zeit im Einkauf, durchlaufe hier aber verschiedene Bereiche und lerne unterschiedliche Kategorien des Einkaufs kennen. Ich kann mich so fachlich sehr gut spezialisieren. Eigentlich ist das, was ich mache, schon vergleichbar mit einem Junior-Einkäufer. Ein Trainee hat bei uns von Anfang an viel Verantwortung und Freiraum bei der Planung und dem Management von Projekten und bei der Optimierung von Einkaufsprozessen – natürlich nur, wenn man sich ein gewisses Vertrauen erarbeitet hat.

Und wie schnell haben Sie eigene Projekte bekommen?

Das ging ganz schnell, es hat vielleicht ein paar Monate gedauert. Die Stellenausschreibung lautete damals: „Einkauf mit Schwerpunkt Fernsehwerbung.“ Damit konnte ich erstmal wenig anfangen, weil schon der Einkauf an sich nicht das ist, was sich die Menschen darunter vorstellen. Auch im Studium wird es kaum unterrichtet. Und der Einkauf von Fernsehwerbung ist nochmal etwas ganz eigenes.

Was genau macht denn dann der Einkauf?

Bei uns im Unternehmen gibt es zwei Abteilungen, die einkaufen: Die Materialwirtschaft ist eher das, was man unter dem direkten produktionsbezogenen Einkauf versteht. Ich wiederum arbeite im zentralen Einkauf. Wir kaufen alles ein, was nicht zur Produktion benötigt wird. Das heißt, wir kaufen keine Maschinen und keine Wirkstoffe, also auch keine Chemikalien. Stattdessen kaufen wir Marketing- und Veranstaltungsleistungen, wir kaufen Autos für unseren Fuhrpark, wir beschäftigen uns mit Mietverträgen. Wir kaufen also alles drumherum – vor allem Dienstleistungen. Dabei haben wir viele strategische Aufgaben, beispielsweise die Beschaffungsmarktforschung, die Entwicklung von Einkaufsstrategien, die Bündelung von Einkaufsmacht sowie die Bewertung und Entwicklung von Lieferanten.

Dabei liegt Ihr Schwerpunkt auf dem Bereich Fernsehwerbung. Was heißt das?

Die Fernsehwerbung macht etwa 50 Prozent meiner Arbeit aus. Ich betreue sieben Länder, in denen wir viele OTC-Produkte vertreiben, also Produkte, die frei verkäuflich sind. Diese Produkte werden in den Medien beworben, vor allem im TV. Dahinter steckt ein ziemlich großes Budget. Unsere Produktmanager vor Ort kümmern sich nicht allein um die Werbung, sondern kooperieren mit einer Media-Agentur. Wir im Einkauf wählen die Media-Agenturen in Abstimmung mit dem Land und der Marketing-Abteilung aus, kümmern uns um die Ausschreibung, verhandeln die kommerziellen Rahmenbedingungen und kümmern uns um das Vertragsmanagement. Außerdem kontrollieren wir die Einhaltung der Vereinbarungen im Laufe des Vertragsjahres, sind Ansprechpartner für die Agentur und das Land bei kommerziellen Angelegenheiten und lassen die Agentur durch einen unabhängigen Auditor bewerten.

Welche Länder sind Ihre Länder?

Ich persönlich betreue das Baltikum, den Kaukasus und Albanien. Insgesamt also sieben Länder.

Und wie kam es, dass Sie gerade diese sieben Länder betreuen?

In erster Linie natürlich, weil da meine Sprachkenntnisse zur Geltung kommen. Ich komme aus Russland. Die Agenturen und unsere Kollegen in den Auslandsbüros sprechen Englisch, aber viele Sachen kann ich besser auf Russisch klären. Und da ich die Einzige in unserem Team bin, die Russisch spricht, hat sich das einfach angeboten.

Sie haben Medienmanagement studiert. Hilft Ihnen das heute im Beruf?

Im Grunde ist das eine gute Mischung. Ich habe einen Bachelor in Medienmanagement. Wenn ich jetzt Medien einkaufe, hilft mir das, weil ich mich mit Mediensystemen auskenne. Ich weiß zum Beispiel wie Medienforschung funktioniert und wie Einschaltquoten zustande kommen. Das Studium war außerdem stark projektbezogen. Ich konnte mir viele hilfreiche Kompetenzen aneignen, zum Beispiel wie man ein Projekt erfolgreich managt und komplexe Auswertungen einfach kommuniziert. In meinem Masterstudium, European Business, ging es eher generell um Management mit Fokus auf Europa, um Strategie und Beratung. Dort habe ich mir kaufmännische Kenntnisse angeeignet und gelernt, in internationalen Teams zu arbeiten. Ich finde, um im Einkauf gut zu sein, darf man nicht einfach nur einen Bestellvorgang ausführen, sondern muss sich mit den Dienstleistungen und Produkten auseinandersetzen, die man einkauft.

Welche Fähigkeiten sollte man in Ihrem Job unbedingt mitbringen?

Die Fähigkeit, Probleme zu lösen, steht an erster Stelle, denke ich. Man muss sehr systematisch arbeiten und Dinge hinterfragen. Ein zweiter wichtiger Punkt sind gute Kommunikationsfähigkeiten, schriftlich und auch mündlich, denn man arbeitet als Manager an vielen Schnittstellen. Ich habe viele externe Kunden und arbeite auch mit vielen Fachabteilungen zusammen.

Gibt es sonst noch Eigenschaften, die wichtig sind?

Man braucht ein gewisses Geschick und Durchsetzungsvermögen, um in Verhandlungen erfolgreich zu sein. Aber ich finde, man muss auch diplomatisch sein. Einkauf heißt nicht, Druck auf Lieferanten auszuüben, um den besten Preis zu bekommen. Man muss strategisch, langfristig denken und sich um eine Situation bemühen, die sowohl für den Lieferanten als auch das eigene Unternehmen Vorteile bringt. Was noch? Zahlenaffinität auf jeden Fall. Wir müssen die Kosten im Blick behalten, Auswertungen machen, Zahlen hinterfragen.

Wer unterstützt Sie, wenn etwas neu für Sie ist oder wenn Sie mal einen Rat brauchen?

Wir haben alte Hasen im Team, die schon länger dabei sind. Die stehen mir immer unterstützend zur Seite, genau wie meine Teamleiterin. Wenn ich merke, dass ich mir bei bestimmten Sachen nicht sicher bin, gehe ich zu meinem Chef. Er berät mich und hilft mir, die richtige Entscheidung zu treffen, oder leitet mich an die Leute weiter, die mir helfen können.

Sie sind häufig auf Dienstreise. Wo waren Sie dieses Jahr schon überall?

Zuerst in Kiew. Unser Büro dort wollte umziehen. Wir waren bei Besichtigungen, haben die potenziellen Vermieter kennengelernt und den Markt analysiert. Danach war ich im Baltikum und jetzt kommen noch die kaukasischen Länder. In Russland war ich auch fast eine Woche. Dabei ging es um Ausschreibungen für Medienleistungen sowie Drucksachen und Werbemittel.

Das sind ja sehr unterschiedliche Dinge, hier die Suche nach Büroräumen, da eine Ausschreibung für Werbemittel.

Stimmt. Bei mir kommen immer wieder neue Aufgaben und Projekte dazu. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich brauche im Job immer neue Herausforderungen, neue Bereiche. Ich habe zwar meine Stammbereiche, die ich gerne pflege und optimiere, aber ich freue mich immer, wenn etwas Neues dazukommt.

Monique Leifheit , Assistentin Kundenservice und Marketing

„Wir für das Leben. Das hat mich sehr angesprochen.“

Sina Jurgasz , Mitarbeiterin Herstellung Solida

„Ich wurde übernommen und habe meine Lieblingsabteilung gefunden.“

Dr. Charlott Sterthoff , Pharmaberaterin

„In meinem Job muss man sich ständig anpassen. Ich lerne immer dazu.“

Dr. Charlott Sterthoff , Pharmaberaterin

„In meinem Job muss man sich ständig anpassen. Ich lerne immer dazu.“


Frau Dr. Sterthoff, Sie verbringen als Außendienstmitarbeiterin sehr viel Zeit im Auto. Wie viele Kilometer legen Sie täglich zurück?

Im Durchschnitt sind es 250 bis 300 Kilometer pro Tag. In meinem Job muss man schon gerne Auto fahren. (lacht) Ich nutze diese Phase immer zum Telefonieren mit Kunden und Kollegen. Außerdem brauche ich auch die Zeit für mich selbst. Manchmal ist es wichtig, ein Arztgespräch noch einmal Revue passieren zu lassen und das kann ich gut bei der Autofahrt.

In welcher Region sind Sie unterwegs?

Ich lebe in der Nähe von Bielefeld und muss von dort immer ein wenig rausfahren. Mein Gebiet umfasst Osnabrück und Minden und geht fast bis hoch zur holländischen Grenze.

Wie entscheiden Sie, wann und wie oft Sie eine Klink besuchen?

Anfang des Monats mache ich immer einen Touren-Plan. Ziel sollte es sein, alle Kliniken in gleichmäßigen Abständen zu besuchen. Aber es liegt in meinem Ermessen zu schauen, wie ich meine Besuche sinnvoll plane. Am Anfang hat mir die Planung noch tierisch Kopfzerbrechen bereitet, aber irgendwann hatte ich den Dreh raus. (lacht)

Für welches Indikations-Gebiet sind Sie zuständig?

Ich betreue einerseits den Herzkreislauf-Bereich und andererseits das Indikationsgebiet der COPD, das ist die chronisch-obstruktive Lungen-Erkrankung, also der sogenannte Raucherhusten. Als ich vor gut einem Jahr angefangen habe, lag die Priorität auf einem Produkt gegen Herzbeschwerden. Da habe ich in den Krankenhäusern nur die kardiologischen Abteilungen besucht. Wenn man dazu noch ein ganz anderes Fachgebiet betreut, wie die Pneumologie, macht es noch mehr Spaß.

Sie haben im Sommer 2011 im Außendienst angefangen. Wie sind Sie auf Ihre Arbeit vorbereitet worden?

Voraussetzung, damit ich verschreibungspflichtige Arzneimittel bei Ärzten besprechen darf, ist entweder eine Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer als Pharmareferent oder ein sogenannter Status, den ich als Naturwissenschaftlerin mitbringe. Zur direkten Vorbereitung auf meine Tätigkeit hatte ich eine dreimonatige Schulung in Berlin. Ich wurde medizinisch supergut vorbereitet, um überhaupt mit den Ärzten auf einer Ebene diskutieren zu können. Ein Mammut-Programm. Aber es hat sich gelohnt. Ich habe mich sehr gut vorbereitet gefühlt, als ich zu den Ärzten rausgegangen bin. Jedenfalls soweit das in dem Rahmen möglich ist. Die Realität sieht durch die Menschen, die man trifft, manchmal noch ein bisschen anders aus. Aber das kann man nicht trainieren. Entweder hat man ein Gespür dafür oder nicht.

Welche Eigenschaften braucht es sonst noch, um den Job gut zu machen?

Viele denken, man müsste im Außendienst gerne sehr viel reden. Das kann ich so gar nicht bestätigen. Ich finde es wichtig, sich gut unterhalten und zuhören zu können. Man muss ein angenehmer Gesprächspartner sein und gleichzeitig seinen Standpunkt ganz klar vertreten. Jeder Arzt weiß, was ich von ihm möchte, aber es ist trotzdem gut, das auch nochmal zu sagen, auf eine nette Art. Und damit kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt: Man muss ein angenehmer Typ sein und sich an das Gespräch anpassen können.

Kann man das lernen?

Teils, teils. Ich erinnere mich, dass mein Vorstellungsgespräch aus meiner Sicht im Grunde eine Katastrophe war, weil ich vorher noch nie etwas im Vertrieb gemacht hatte. Aber mein Gesprächspartner hat damals zu mir gesagt, ich sei eine empathische Person. Ich glaube, das ist eine weitere ganz wichtige Eigenschaft, Empathie. Aber darüber hinaus kann man sich viel antrainieren. Ich habe Sprechen gelernt und an den richtigen Stellen zu schweigen. Das ist alles eine Übungssache.

Begegnen Ihnen eigentlich oft Vorurteile Ihrem Job gegenüber?

Vorurteile gibt es manchmal, aber das fällt mir nicht besonders negativ auf. Mein Vater hat anfangs gesagt: Du willst so einen Klinkenputzerjob machen? Das ist doch gar nichts für dich. Heute sagt er: Ich habe dich noch nie so glücklich gesehen, das war genau die richtige Entscheidung.

Und wie ist das Verhältnis zu den Ärzten?

Ich glaube, trotz gelegentlicher Witze wird man auch von den Ärzten wertgeschätzt. Es gibt eine Vielzahl an Ärzten, die mich Dinge fragen, weil sie darauf vertrauen, dass ich die richtigen Informationen besorge. Deswegen sage ich auch, ich bin Informationsträgerin und keine Pharmatante. In meinem Job muss man sich ständig anpassen. Ich lerne immer wieder neue Sachen kennen, zum Beispiel durch die vielen neuen Präparate, und bekomme so ein unheimlich fundiertes medizinisches Wissen. Und das macht Spaß.

Außendienstmitarbeiter, die wie Sie Fachärzte und Kliniken betreuen, werden bei BERLIN-CHEMIE auch Spezialisten bzw. Fachreferenten genannt. Waren Sie von Beginn für dieses Team im Einsatz?

Nein. Ich habe zunächst etwa ein Dreivierteljahr niedergelassene Ärzte besucht, bevor ich gefragt wurde, ob ich nicht die Kliniken betreuen möchte. Das war also ein recht schneller Aufstieg, aber die Arbeit liegt mir einfach und ich glaube, meine Vorgesetzte hat das ganz schnell erkannt.

Und sofort darauf reagiert.

Was mich tierisch gefreut hat, weil ich mich noch gar nicht getraut hätte, mich von mir aus auf die Stelle zu bewerben. Aber hier bekommt jeder seine Chancen und ich finde, das spricht wirklich für BERLIN-CHEMIE.

Sie sind relativ weit weg von Berlin unterwegs. Wie halten Sie den Kontakt zur Zentrale?

Ich würde schätzen, dass ich etwa einmal im Monat in Berlin bin, zum Beispiel wenn es eine neue Veröffentlichung gibt, die für uns wichtig ist. Dann treffen wir uns in Berlin und gehen das mit den Marketingfachleuten und der medizinischen Abteilung durch. Dadurch kenne ich auch die anderen Kollegen, die Kliniken und Fachärzte betreuen.

Sie haben also das Gefühl, trotz der Entfernung voll dazuzugehören?

Auf jeden Fall. Das liegt aber auch an der Schulungszeit. Damals gab es zum Beispiel Trainingsgespräche, bei denen wir ganz viele Kollegen im Unternehmen kennengelernt haben. Außerdem ist BERLIN-CHEMIE eine sehr warmherzige Firma. Ich kann das nicht anders beschreiben. Es ist offensichtlich, dass sich alle untereinander verstehen und die Vernetzung ist super. Selbst wenn ich bei einem völlig falschen Produktmanager anrufe, sagt der: „Ich stelle Sie durch. Das ist überhaupt kein Problem.“ Ich finde, das ist eine tolle Arbeitsatmosphäre. Obwohl ich im Außendienst den größten Teil der Arbeitszeit alleine unterwegs bin, habe ich nicht das Gefühl, ein Außenseiter zu sein.

Paulina Bastek , Junior Anwendungsverantwortliche

„Stetiger Wissensaustausch und die Arbeit im Team.“

Dr. Charlott Sterthoff , Pharmaberaterin

„In meinem Job muss man sich ständig anpassen. Ich lerne immer dazu.“


Frau Dr. Sterthoff, Sie verbringen als Außendienstmitarbeiterin sehr viel Zeit im Auto. Wie viele Kilometer legen Sie täglich zurück?

Im Durchschnitt sind es 250 bis 300 Kilometer pro Tag. In meinem Job muss man schon gerne Auto fahren. (lacht) Ich nutze diese Phase immer zum Telefonieren mit Kunden und Kollegen. Außerdem brauche ich auch die Zeit für mich selbst. Manchmal ist es wichtig, ein Arztgespräch noch einmal Revue passieren zu lassen und das kann ich gut bei der Autofahrt.

In welcher Region sind Sie unterwegs?

Ich lebe in der Nähe von Bielefeld und muss von dort immer ein wenig rausfahren. Mein Gebiet umfasst Osnabrück und Minden und geht fast bis hoch zur holländischen Grenze.

Wie entscheiden Sie, wann und wie oft Sie eine Klink besuchen?

Anfang des Monats mache ich immer einen Touren-Plan. Ziel sollte es sein, alle Kliniken in gleichmäßigen Abständen zu besuchen. Aber es liegt in meinem Ermessen zu schauen, wie ich meine Besuche sinnvoll plane. Am Anfang hat mir die Planung noch tierisch Kopfzerbrechen bereitet, aber irgendwann hatte ich den Dreh raus. (lacht)

Für welches Indikations-Gebiet sind Sie zuständig?

Ich betreue einerseits den Herzkreislauf-Bereich und andererseits das Indikationsgebiet der COPD, das ist die chronisch-obstruktive Lungen-Erkrankung, also der sogenannte Raucherhusten. Als ich vor gut einem Jahr angefangen habe, lag die Priorität auf einem Produkt gegen Herzbeschwerden. Da habe ich in den Krankenhäusern nur die kardiologischen Abteilungen besucht. Wenn man dazu noch ein ganz anderes Fachgebiet betreut, wie die Pneumologie, macht es noch mehr Spaß.

Sie haben im Sommer 2011 im Außendienst angefangen. Wie sind Sie auf Ihre Arbeit vorbereitet worden?

Voraussetzung, damit ich verschreibungspflichtige Arzneimittel bei Ärzten besprechen darf, ist entweder eine Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer als Pharmareferent oder ein sogenannter Status, den ich als Naturwissenschaftlerin mitbringe. Zur direkten Vorbereitung auf meine Tätigkeit hatte ich eine dreimonatige Schulung in Berlin. Ich wurde medizinisch supergut vorbereitet, um überhaupt mit den Ärzten auf einer Ebene diskutieren zu können. Ein Mammut-Programm. Aber es hat sich gelohnt. Ich habe mich sehr gut vorbereitet gefühlt, als ich zu den Ärzten rausgegangen bin. Jedenfalls soweit das in dem Rahmen möglich ist. Die Realität sieht durch die Menschen, die man trifft, manchmal noch ein bisschen anders aus. Aber das kann man nicht trainieren. Entweder hat man ein Gespür dafür oder nicht.

Welche Eigenschaften braucht es sonst noch, um den Job gut zu machen?

Viele denken, man müsste im Außendienst gerne sehr viel reden. Das kann ich so gar nicht bestätigen. Ich finde es wichtig, sich gut unterhalten und zuhören zu können. Man muss ein angenehmer Gesprächspartner sein und gleichzeitig seinen Standpunkt ganz klar vertreten. Jeder Arzt weiß, was ich von ihm möchte, aber es ist trotzdem gut, das auch nochmal zu sagen, auf eine nette Art. Und damit kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt: Man muss ein angenehmer Typ sein und sich an das Gespräch anpassen können.

Kann man das lernen?

Teils, teils. Ich erinnere mich, dass mein Vorstellungsgespräch aus meiner Sicht im Grunde eine Katastrophe war, weil ich vorher noch nie etwas im Vertrieb gemacht hatte. Aber mein Gesprächspartner hat damals zu mir gesagt, ich sei eine empathische Person. Ich glaube, das ist eine weitere ganz wichtige Eigenschaft, Empathie. Aber darüber hinaus kann man sich viel antrainieren. Ich habe Sprechen gelernt und an den richtigen Stellen zu schweigen. Das ist alles eine Übungssache.

Begegnen Ihnen eigentlich oft Vorurteile Ihrem Job gegenüber?

Vorurteile gibt es manchmal, aber das fällt mir nicht besonders negativ auf. Mein Vater hat anfangs gesagt: Du willst so einen Klinkenputzerjob machen? Das ist doch gar nichts für dich. Heute sagt er: Ich habe dich noch nie so glücklich gesehen, das war genau die richtige Entscheidung.

Und wie ist das Verhältnis zu den Ärzten?

Ich glaube, trotz gelegentlicher Witze wird man auch von den Ärzten wertgeschätzt. Es gibt eine Vielzahl an Ärzten, die mich Dinge fragen, weil sie darauf vertrauen, dass ich die richtigen Informationen besorge. Deswegen sage ich auch, ich bin Informationsträgerin und keine Pharmatante. In meinem Job muss man sich ständig anpassen. Ich lerne immer wieder neue Sachen kennen, zum Beispiel durch die vielen neuen Präparate, und bekomme so ein unheimlich fundiertes medizinisches Wissen. Und das macht Spaß.

Außendienstmitarbeiter, die wie Sie Fachärzte und Kliniken betreuen, werden bei BERLIN-CHEMIE auch Spezialisten bzw. Fachreferenten genannt. Waren Sie von Beginn für dieses Team im Einsatz?

Nein. Ich habe zunächst etwa ein Dreivierteljahr niedergelassene Ärzte besucht, bevor ich gefragt wurde, ob ich nicht die Kliniken betreuen möchte. Das war also ein recht schneller Aufstieg, aber die Arbeit liegt mir einfach und ich glaube, meine Vorgesetzte hat das ganz schnell erkannt.

Und sofort darauf reagiert.

Was mich tierisch gefreut hat, weil ich mich noch gar nicht getraut hätte, mich von mir aus auf die Stelle zu bewerben. Aber hier bekommt jeder seine Chancen und ich finde, das spricht wirklich für BERLIN-CHEMIE.

Sie sind relativ weit weg von Berlin unterwegs. Wie halten Sie den Kontakt zur Zentrale?

Ich würde schätzen, dass ich etwa einmal im Monat in Berlin bin, zum Beispiel wenn es eine neue Veröffentlichung gibt, die für uns wichtig ist. Dann treffen wir uns in Berlin und gehen das mit den Marketingfachleuten und der medizinischen Abteilung durch. Dadurch kenne ich auch die anderen Kollegen, die Kliniken und Fachärzte betreuen.

Sie haben also das Gefühl, trotz der Entfernung voll dazuzugehören?

Auf jeden Fall. Das liegt aber auch an der Schulungszeit. Damals gab es zum Beispiel Trainingsgespräche, bei denen wir ganz viele Kollegen im Unternehmen kennengelernt haben. Außerdem ist BERLIN-CHEMIE eine sehr warmherzige Firma. Ich kann das nicht anders beschreiben. Es ist offensichtlich, dass sich alle untereinander verstehen und die Vernetzung ist super. Selbst wenn ich bei einem völlig falschen Produktmanager anrufe, sagt der: „Ich stelle Sie durch. Das ist überhaupt kein Problem.“ Ich finde, das ist eine tolle Arbeitsatmosphäre. Obwohl ich im Außendienst den größten Teil der Arbeitszeit alleine unterwegs bin, habe ich nicht das Gefühl, ein Außenseiter zu sein.

Denise Waskow , Junior Personalreferentin

„Bei BERLIN-CHEMIE stimmt die Chemie.“

PhiP

Eun-Young Lee , Pharmazeutin im Praktikum

„Ich wurde super aufgenommen und habe mich sehr gut mit meinen Kollegen verstanden.“

Eun-Young Lee , Pharmazeutin im Praktikum

„Ich wurde super aufgenommen und habe mich sehr gut mit meinen Kollegen verstanden.“


Frau Lee, bevor Sie anfingen, fest bei BERLIN-CHEMIE zu arbeiten, haben Sie das Unternehmen schon kennengelernt. Wie?

Ich habe hier ein halbes Jahr als Pharmazeutin ein Praktikum gemacht. Das war – da muss ich kurz überlegen – im Mai 2010. Genau. Ich war damals in der Klinikmusterherstellung, im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

Welche Aufgaben hatten Sie in der Klinikmusterherstellung?

Klinikmuster nennt man Präparate, die für klinische Studien vorgesehen sind. Für klinische Studien braucht man in der Regel das richtige Präparat, also mit Wirkstoff, und ein Placebo. In der Abteilung, in der ich war, werden diese Klinikmuster hergestellt. Unter anderem habe ich dabei geholfen, alles so zu verpacken, dass letztendlich niemand weiß, ob er als Patient ein Placebo bekommt oder den Wirkstoff.

Sie waren auch ein halbes Jahr in einer Apotheke tätig, richtig?

Genau. Als Pharmazeut muss man nach dem Studium ein einjähriges Praktikum machen. Ein halbes Jahr davon muss in der Apotheke sein. Das andere halbe Jahr kann man wahlweise in einem Pharmaunternehmen verbringen oder beispielsweise in einer Krankenhausapotheke. Ich habe mich damals entschlossen sechs Monate in der Pharmaindustrie zu arbeiten.

Und wie sind Sie auf BERLIN-CHEMIE aufmerksam geworden?

Der Name BERLIN-CHEMIE war mir schon bekannt und als es dann gegen Ende des Studiums losging, dass man sich Gedanken um das Praktikum machen musste, habe ich noch mal speziell gesucht. Bei BERLIN-CHEMIE waren damals mehrere Stellen ausgeschrieben und die in der Klinikmusterherstellung hat mich am meisten interessiert.

Wie ging es dann weiter mit Ihnen und BERLIN-CHEMIE?

Nach dem Praktikum musste ich noch das dritte Staatsexamen machen. Das heißt, ich habe erst mal ein knappes halbes Jahr gelernt, dann die Prüfung gemacht und mich anschließend auf mehrere Stellen beworben, unter anderem bei BERLIN-CHEMIE. Nicht auf meine jetzige Stelle. Ich habe zuerst etwas mehr als ein Jahr in der Qualitätskontrolle im Bereich Dokumentation gearbeitet und mich dann auf meine aktuelle Stelle beworben.

Wie schnell sind Sie nach dem Studium in die Arbeitsroutine reingekommen?

Ich würde sagen, es hat fast ein halbes Jahr gedauert, bis ich wirklich eigenständig arbeiten konnte. Ich habe natürlich vorher schon mitgearbeitet, aber da hatte ich noch häufig Rückfragen.

Und rein menschlich?

Rein menschlich ging das deutlich schneller. Ich wurde super aufgenommen und habe mich sehr gut mit meinen Kollegen verstanden. Aber auch, dass ich die Firma schon vorher kannte, hat vieles erleichtert. Ich war da zwar in einer ganz anderen Abteilung, aber ich kannte schon ein paar Kollegen und den Ablauf der Firma.

Sie sagten, Sie haben noch einmal die Stelle gewechselt. In welchem Bereich arbeiten Sie jetzt?

Ich bin immer noch in der Qualitätskontrolle, aber jetzt im Bereich Lohnanalytik.

Lohnanalytik? Hat das etwas mit Gehältern zu tun?

Nein. (lacht) Das heißt, ich beschäftige mich speziell mit den Vertriebswaren. Das sind die Produkte, die BERLIN-CHEMIE nicht selbst produziert und freigibt, sondern für die BERLIN-CHEMIE nur den Vertrieb übernimmt. Deshalb müssen wir keine analytischen Prüfungen machen. Die Produkte, die wir bekommen, kontrollieren wir aber trotzdem noch einmal abschließend.

Wie funktioniert das?
In meinem Fall ist es so, dass die Arzneimittel von den entsprechenden Firmen bereits für den Markt freigegeben wurden. Wir ziehen aus jeder Produkt-Charge noch einmal drei Rückstellmuster und lagern diese bei uns für den Fall einer späteren Rückfrage aus dem Markt ein, zum Beispiel falls mit dem Produkt etwas nicht in Ordnung sein sollte. Außerdem kriege ich die Analysenzertifikate, auf denen die Herstellerfirma bescheinigt, dass mit den Produkten alles in Ordnung ist und prüfe diese.

In welchem Fall würden Sie Waren, die Sie prüfen, nicht freigeben?

Wenn beispielsweise etwas mit den Unterlagen nicht in Ordnung ist. Meine Kollegen sehen sich die Muster an und ich bekomme ihre Dokumentationen und überprüfe, ob die Angaben auf der Verpackung mit denen auf den Zertifikaten übereinstimmen. Es kann schon mal vorkommen, dass Hersteller etwas Falsches auf die Analysenzertifikate geschrieben haben. Daher überprüfe ich nochmal alles und fordere, wenn nötig, neue Zertifikate an.

Was hat Ihnen geholfen, sich schnell in dem neuen Bereich bei der Qualitätskontrolle zurechtzufinden?

Ich wurde gut eingearbeitet von einem Kollegen, der die Aufgabe vor mir gemacht hat. Er hat mir von Anfang an alles erklärt. Generell gibt es auch Schulungen zu allgemeinen Abläufen in der Qualitätskontrolle oder externe Fortbildungen. Beispielsweise war ich auf einer Fortbildung, in der es um die gesamten Vertriebsprozesse ging. Dabei habe ich einiges gelernt.

Gibt es Dinge an Ihrer Arbeit, die Sie gerne verändern würden?

Ich arbeite jetzt seit etwa einem Dreivierteljahr in diesem Bereich und dabei sind mir Prozesse aufgefallen, die nicht mehr ganz optimal waren. Das hatte unterschiedliche Gründe. Also habe ich mich mit allen Beteiligten zusammengesetzt und mit ihnen drüber gesprochen, wie wir das ändern können. Ich habe Vorschläge gemacht und die Gruppe hat diskutiert, ob das praxistauglich ist. Einige Dinge wurden daraufhin angepasst – es soll aber noch mehr passieren. Dass ich Dinge verändern und gleich sehen kann, ob es funktioniert oder eben nicht, finde ich sehr spannend.

Wie offen waren Ihre Kollegen für Ihre Vorschläge?

Sie waren sehr offen, weil auch sie gemerkt haben, dass es nicht ganz optimal lief. Es war zum Beispiel manchmal so, dass wir auf der Suche nach irgendwelchen Dokumenten waren, weil nicht ganz klar war, wer der richtige Ansprechpartner ist. Es gab Diskussionen darüber, wie wir die Dinge verändern. Aber insgesamt war das alles kein Problem. Alle haben gerne mitgemacht.

Anne Jeschke , Pharmazeutin im Praktikum

„Was wirklich hinter der Produktion von Arzneimitteln steckt, wusste ich nicht.“

Anne Jeschke , Pharmazeutin im Praktikum

„Was wirklich hinter der Produktion von Arzneimitteln steckt, wusste ich nicht.“


Frau Jeschke, Sie sind Pharmazeutin im Praktikum und verbringen die Hälfte Ihres praktischen Jahres bei BERLIN-CHEMIE. Warum? Sie hätten beispielsweise auch ein ganzes Jahr in einer Apotheke arbeiten können.

Weil ich mir noch gar nicht sicher bin, was ich nach dem dritten Staatsexamen machen möchte. Ich weiß, dass ich bei meiner Arbeit Kontakt zu Menschen haben möchte, sei es in der Apotheke oder in einem Unternehmen. Deshalb wollte ich neben der Apotheke noch etwas anderes kennenlernen. Man hat ja nie wieder die Möglichkeit, so leicht in einen Bereich hineinzuschnuppern, wie bei diesem Praktikum. Das wollte ich nutzen und habe auch das Gefühl, dass ich einiges mitnehme.

In welchem Bereich arbeiten Sie bei BERLIN-CHEMIE?

Ich arbeite in der Zulassungsabteilung Deutschland. Wir betreuen alle Zulassungen von in Deutschland zugelassenen Produkten. Dazu gehören aber auch EU-Zulassungen. Bei den oft lang andauernden Zulassungs- und Verlängerungsverfahren sind wir der Ansprechpartner für die deutsche Zulassungsbehörde, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Wenn sich zum Beispiel an einem Produkt etwas ändert, werden die Änderungen zuerst aus Zulassungssicht beurteilt und mit verschiedenen Abteilungen erarbeitet.

Wie lief eigentlich der Bewerbungsprozess für die Praktikumsstelle ab?

Auf der Website von BERLIN-CHEMIE sind alle Praktikantenstellen für die einzelnen Abteilungen ausgeschrieben. Dort kann man sich bewerben. Ich hatte mir ursprünglich eine andere Stelle ausgeguckt, die dann aber schon vergeben war. Daraufhin hat mich jemand von BERLIN-CHEMIE angerufen und gesagt, dass es aber andere Stellen gäbe, die noch frei wären, und die in der Zulassung fand ich sehr spannend.

Mit welchen anderen Abteilungen kommen Sie bei Ihrer Arbeit in Kontakt?

Wir haben mit vielen anderen Abteilungen zu tun. Ich arbeite zum Beispiel mit den Kollegen zusammen, die für die Qualitätsdokumentation zuständig sind. Darin wird alles festgehalten, was mit der Qualität eines Arzneimittels zu tun hat, etwa die Stabilitätsdaten und Angaben, wie ein Arzneimittel hergestellt und geprüft wird. Die Kollegen sitzen auf der gleichen Etage wie wir. Bei Fragen können wir immer rübergehen. Dann arbeite ich mit der Abteilung Medizin und Forschung zusammen, die für die Erstellung der Produktinformationstexte verantwortlich ist. Das sind beispielsweise die Packungsbeilagen für die Arzneimittel. Außerdem haben wir mit dem Marketing zu tun, um Zulassungsstrategien festzulegen, und mit dem Internationalen Bereich, da die internationalen Zulassungen oft auf dem nationalen Zulassungsstand basieren.

Insgesamt verbringen Sie sechs Monate bei BERLIN-CHEMIE. Werden Sie in dieser Zeit die Abteilung noch wechseln?

Nein, ich bin in einer festen Abteilung. Aber es gibt bei BERLIN-CHEMIE für die Pharmazeuten im Praktikum zweistündige Veranstaltungen, in denen wir andere Abteilungen besuchen und so die wichtigsten kennenlernen. Wir waren zum Beispiel schon in der Qualitätskontrolle zu Gast. Außerdem habe ich von meiner Betreuerin Tipps bekommen, welche Kollegen ich während meines Praktikums ansprechen könnte, um über sie weitere Abteilungen kennenzulernen.

Wie schnell konnten Sie denn in der Abteilung richtig mitarbeiten?

Das ging relativ schnell. An den ersten beiden Tagen haben mir die Kollegen einiges erklärt, am dritten Tag habe ich gelernt, wie die Anzeigen bei den Behörden funktionieren und dann hatte ich schon meine eigenen Aufgaben auf dem Tisch. Meine Betreuerin schaut am Ende natürlich immer noch einmal über meine Arbeit, aber ich habe sehr viel dadurch gelernt, dass ich es gleich selbst ausprobiert habe.

Wie haben Sie eigentlich die Umstellung von der Theorie im Studium zur Praxis bei BERLIN-CHEMIE erlebt?

Am Anfang war es schon speziell und hat mit dem, was ich an der Uni gelernt habe, nicht viel zu tun. Alle werfen mit Abkürzungen um sich und ich habe erst einmal nur Bahnhof verstanden. Aber nach einigen Tagen bin ich so langsam hinter die Abkürzungen gekommen. Ich konnte mir während des Studiums auch gar nicht richtig vorstellen, was ein Pharmaunternehmen im Detail macht. Ich dachte, das Unternehmen produziert und kontrolliert die Arzneimittel und bringt sie dann auf den Markt. Aber wie viel wirklich dahinter steckt und wie viele Abteilungen es hier gibt, davon hatte ich keine Vorstellung. Generell ist der Tagesablauf abwechslungsreich und anspruchsvoll. Daher bleibt es nie aus, dass man mal einen Fehler macht. Das ist ja erst mal auch nichts Schlimmes. Deshalb bespreche ich meine Arbeit ja auch immer mit meiner Betreuerin. Wir arbeiten nach diesem Vier-Augen-Prinzip, damit alles, was wir bei den Behörden einreichen, fehlerfrei ist.

Wen fragen Sie, wenn Sie mal gar nicht weiterkommen?

Meistens frage ich meine Betreuerin. Sie sitzt mir direkt gegenüber und ist eigentlich jederzeit ansprechbar. Und wenn sie mal in einer Besprechung ist, kann ich ein Büro weiter gehen und jeder nimmt sich Zeit und hilft. Ein Ansprechpartner ist immer da.

Eun-Young Lee , Pharmazeutin im Praktikum

„Ich wurde super aufgenommen und habe mich sehr gut mit meinen Kollegen verstanden.“


Frau Lee, bevor Sie anfingen, fest bei BERLIN-CHEMIE zu arbeiten, haben Sie das Unternehmen schon kennengelernt. Wie?

Ich habe hier ein halbes Jahr als Pharmazeutin ein Praktikum gemacht. Das war – da muss ich kurz überlegen – im Mai 2010. Genau. Ich war damals in der Klinikmusterherstellung, im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

Welche Aufgaben hatten Sie in der Klinikmusterherstellung?

Klinikmuster nennt man Präparate, die für klinische Studien vorgesehen sind. Für klinische Studien braucht man in der Regel das richtige Präparat, also mit Wirkstoff, und ein Placebo. In der Abteilung, in der ich war, werden diese Klinikmuster hergestellt. Unter anderem habe ich dabei geholfen, alles so zu verpacken, dass letztendlich niemand weiß, ob er als Patient ein Placebo bekommt oder den Wirkstoff.

Sie waren auch ein halbes Jahr in einer Apotheke tätig, richtig?

Genau. Als Pharmazeut muss man nach dem Studium ein einjähriges Praktikum machen. Ein halbes Jahr davon muss in der Apotheke sein. Das andere halbe Jahr kann man wahlweise in einem Pharmaunternehmen verbringen oder beispielsweise in einer Krankenhausapotheke. Ich habe mich damals entschlossen sechs Monate in der Pharmaindustrie zu arbeiten.

Und wie sind Sie auf BERLIN-CHEMIE aufmerksam geworden?

Der Name BERLIN-CHEMIE war mir schon bekannt und als es dann gegen Ende des Studiums losging, dass man sich Gedanken um das Praktikum machen musste, habe ich noch mal speziell gesucht. Bei BERLIN-CHEMIE waren damals mehrere Stellen ausgeschrieben und die in der Klinikmusterherstellung hat mich am meisten interessiert.

Wie ging es dann weiter mit Ihnen und BERLIN-CHEMIE?

Nach dem Praktikum musste ich noch das dritte Staatsexamen machen. Das heißt, ich habe erst mal ein knappes halbes Jahr gelernt, dann die Prüfung gemacht und mich anschließend auf mehrere Stellen beworben, unter anderem bei BERLIN-CHEMIE. Nicht auf meine jetzige Stelle. Ich habe zuerst etwas mehr als ein Jahr in der Qualitätskontrolle im Bereich Dokumentation gearbeitet und mich dann auf meine aktuelle Stelle beworben.

Wie schnell sind Sie nach dem Studium in die Arbeitsroutine reingekommen?

Ich würde sagen, es hat fast ein halbes Jahr gedauert, bis ich wirklich eigenständig arbeiten konnte. Ich habe natürlich vorher schon mitgearbeitet, aber da hatte ich noch häufig Rückfragen.

Und rein menschlich?

Rein menschlich ging das deutlich schneller. Ich wurde super aufgenommen und habe mich sehr gut mit meinen Kollegen verstanden. Aber auch, dass ich die Firma schon vorher kannte, hat vieles erleichtert. Ich war da zwar in einer ganz anderen Abteilung, aber ich kannte schon ein paar Kollegen und den Ablauf der Firma.

Sie sagten, Sie haben noch einmal die Stelle gewechselt. In welchem Bereich arbeiten Sie jetzt?

Ich bin immer noch in der Qualitätskontrolle, aber jetzt im Bereich Lohnanalytik.

Lohnanalytik? Hat das etwas mit Gehältern zu tun?

Nein. (lacht) Das heißt, ich beschäftige mich speziell mit den Vertriebswaren. Das sind die Produkte, die BERLIN-CHEMIE nicht selbst produziert und freigibt, sondern für die BERLIN-CHEMIE nur den Vertrieb übernimmt. Deshalb müssen wir keine analytischen Prüfungen machen. Die Produkte, die wir bekommen, kontrollieren wir aber trotzdem noch einmal abschließend.

Wie funktioniert das?
In meinem Fall ist es so, dass die Arzneimittel von den entsprechenden Firmen bereits für den Markt freigegeben wurden. Wir ziehen aus jeder Produkt-Charge noch einmal drei Rückstellmuster und lagern diese bei uns für den Fall einer späteren Rückfrage aus dem Markt ein, zum Beispiel falls mit dem Produkt etwas nicht in Ordnung sein sollte. Außerdem kriege ich die Analysenzertifikate, auf denen die Herstellerfirma bescheinigt, dass mit den Produkten alles in Ordnung ist und prüfe diese.

In welchem Fall würden Sie Waren, die Sie prüfen, nicht freigeben?

Wenn beispielsweise etwas mit den Unterlagen nicht in Ordnung ist. Meine Kollegen sehen sich die Muster an und ich bekomme ihre Dokumentationen und überprüfe, ob die Angaben auf der Verpackung mit denen auf den Zertifikaten übereinstimmen. Es kann schon mal vorkommen, dass Hersteller etwas Falsches auf die Analysenzertifikate geschrieben haben. Daher überprüfe ich nochmal alles und fordere, wenn nötig, neue Zertifikate an.

Was hat Ihnen geholfen, sich schnell in dem neuen Bereich bei der Qualitätskontrolle zurechtzufinden?

Ich wurde gut eingearbeitet von einem Kollegen, der die Aufgabe vor mir gemacht hat. Er hat mir von Anfang an alles erklärt. Generell gibt es auch Schulungen zu allgemeinen Abläufen in der Qualitätskontrolle oder externe Fortbildungen. Beispielsweise war ich auf einer Fortbildung, in der es um die gesamten Vertriebsprozesse ging. Dabei habe ich einiges gelernt.

Gibt es Dinge an Ihrer Arbeit, die Sie gerne verändern würden?

Ich arbeite jetzt seit etwa einem Dreivierteljahr in diesem Bereich und dabei sind mir Prozesse aufgefallen, die nicht mehr ganz optimal waren. Das hatte unterschiedliche Gründe. Also habe ich mich mit allen Beteiligten zusammengesetzt und mit ihnen drüber gesprochen, wie wir das ändern können. Ich habe Vorschläge gemacht und die Gruppe hat diskutiert, ob das praxistauglich ist. Einige Dinge wurden daraufhin angepasst – es soll aber noch mehr passieren. Dass ich Dinge verändern und gleich sehen kann, ob es funktioniert oder eben nicht, finde ich sehr spannend.

Wie offen waren Ihre Kollegen für Ihre Vorschläge?

Sie waren sehr offen, weil auch sie gemerkt haben, dass es nicht ganz optimal lief. Es war zum Beispiel manchmal so, dass wir auf der Suche nach irgendwelchen Dokumenten waren, weil nicht ganz klar war, wer der richtige Ansprechpartner ist. Es gab Diskussionen darüber, wie wir die Dinge verändern. Aber insgesamt war das alles kein Problem. Alle haben gerne mitgemacht.

Niklas Leppkes , Pharmazeut im Praktikum

„Ich kann mir vorstellen, nach meinem Praktikum bei BERLIN-CHEMIE zu arbeiten. “

Cora Hanff , Pharmazeutin im Praktikum

„Man ist Teil des Teams und wird in die laufenden Projekte eingebunden.“

Studierende & Auszubildende

Aycan Canikli , Sachbearbeiterin International

„Ich fand es immer nett, mit anderen Azubis Erfahrungen auszutauschen.“

Philip Thiele , Auszubildender zum Mechatroniker

„Es wird einem alles Schritt für Schritt erklärt.“

Berenice Franz , Auszubildende zur Industriekauffrau

„BERLIN-CHEMIE bietet mir viele Perspektiven und Möglichkeiten.“

Berenice Franz , Auszubildende zur Industriekauffrau

„BERLIN-CHEMIE bietet mir viele Perspektiven und Möglichkeiten.“


Frau Franz, Sie sind gerade im zweiten Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau. Welche Vorteile bringt es, eine Ausbildung in einem Unternehmen wie BERLIN-CHEMIE zu machen?

Es gibt hier sehr viele unterschiedliche Abteilungen. Man hat die Möglichkeit, ganz viel kennenzulernen und einen kompletten Einblick in das Unternehmen zu bekommen. Außerdem finde ich Pharmazie spannend und denke, man sollte sich dafür interessieren, wie das eigene Unternehmen arbeitet, damit man auch selbst dahintersteht.

Sie lernen als Auszubildende alle zwei Monate eine neue Abteilung kennen und arbeiten zurzeit am Standort Britz in der Herstellung. Was macht eine angehende Industriekauffrau dort?

Ich bin natürlich selbst nicht an der eigentlichen Herstellung beteiligt. Ich arbeite im Büro und unterstütze die Kollegen dort mit der Bearbeitung der Unterlagen. Ich kontrolliere zum Beispiel Chargen-Protokolle, erledige Bestellungen und nehme Anrufe entgegen. Eigentlich recht flexibel, je nachdem was anfällt.

Was sind denn Chargen-Protokolle?

Das sind Protokolle, die alle Arbeitsschritte und Anweisungen über den gesamten Produktionsprozess für die Mitarbeiter in der Herstellung dokumentieren. Dabei müssen strenge Richtlinien beachtet werden. Und falls kleinste Abweichungen entstehen, müssen diese durch den zuständigen Pharmaleiter abgezeichnet werden. Meine Aufgabe ist es, vorab zu prüfen, ob diese Protokolle plausibel und vollständig sind.

Wenn Sie im zweiten Ausbildungsjahr sind, haben Sie schon einige Abteilungen bei BERLIN-CHEMIE gesehen, oder?

Ja, ein paar. (lacht) Ich bin erst ein knappes Jahr hier. Ich habe ursprünglich in einer anderen Firma angefangen und mich nach einem Jahr entschieden zu wechseln.

Wie kam es dazu?

Ich habe in der Tochterfirma eines großen Konzerns angefangen, einer kleinen Zweigstelle mit wenigen Mitarbeitern. Dort habe ich das ganze erste Jahr in der Buchhaltung gearbeitet. Es bestand leider keine Möglichkeit mehrere ausbildungsrelevante Abteilungen kennenzulernen, sondern lediglich das Angebot, innerhalb von Seminaren, einen kurzen Einblick in die fehlenden Aufgabenbereiche, zu erhalten. Ich bin allerdings der Auffassung, dass ein Seminar von einer Woche die Fertigkeiten in der Praxis nicht komplett vermitteln kann. Eine Freundin von mir hat bei BERLIN-CHEMIE eine Ausbildung gemacht und immer sehr viel Positives berichtet. Darum habe ich mich entschieden, das Unternehmen zu wechseln, um weitere Abteilungen kennenzulernen. Da ich schon eine grobe Vorstellung habe, wo ich später vielleicht einmal arbeiten möchte, finde ich es umso wichtiger diese Abteilung auch kennengelernt zu haben. Um zu gucken, ob das wirklich zu mir passt.

Welche Richtung ist das?

Mich interessiert im Moment besonders das Personalwesen. Ich bin gespannt, ob sich das dann auch bestätigt und es mir gefällt.

Was interessiert Sie daran?

Ich denke, dass man dort viel Kontakt zu unterschiedlichen Menschen hat. Außerdem glaube ich, dass ich eine gute Menschenkenntnis habe, die im Personalwesen sicherlich hilfreich wäre.

Welche Abteilungen haben Sie bisher kennen gelernt?

Als erstes war ich im kleinen Lager und der Warenannahme hier in Adlershof. Und später dann im großen Lager in Großbeeren. Danach war ich in der Herstellung, wo die Fertigerzeugnisse für den Verkauf in die verschiedenen Länder zusammengeführt und verpackt werden. Als nächstes in der Materialwirtschaft für Verpackung. Jetzt bin ich in Britz und anschließend kommen das Personalwesen, die Buchhaltung und eventuell noch der zentrale Einkauf oder der Vertrieb.

Wonach werden die Abteilungen, in denen Sie sind, ausgewählt?

Es gibt grundsätzlich einen Ausbildungsrahmenplan für die verschiedenen Lehrjahre, an dem sich die Ausbildung orientiert, und Pflichtabteilungen, die man auf jeden Fall durchläuft.

Und wie eigenständig arbeiten Sie in den unterschiedlichen Abteilungen?

Es gibt eigentlich in jeder Abteilung Aufgaben, die ich als Auszubildende zugeteilt bekomme und die ich alleine lösen und bewerkstelligen kann. Trotzdem ist natürlich bei Fragen immer jemand da. Nach und nach werden die Aufgaben dann immer komplexer. Ich finde besonders Eigenständigkeit als Azubi wichtig, damit ich nicht so oft fragen muss, was zu tun ist. Daher versuche ich, auch selbstständig Aufgaben zu finden.

Parallel zur Ausbildung im Betrieb haben Sie auch Berufsschule. Wie oft sind Sie dort?

Zwei Mal pro Woche. In der Berufsschule habe ich im Grunde drei Hauptfächer: industrielle Geschäftsprozesse, Rechnungswesen und Sozial- und Wirtschafskunde.

Sie schließen Ihre Ausbildung im kommenden Jahr ab. Wissen Sie schon, wie die Chancen anschließend für eine Übernahme stehen?

Nach der Ausbildung wird man für ein Jahr übernommen. Danach wird generell nach Möglichkeiten geschaut, die ausgelernten Azubis im Unternehmen weiterhin unterzubringen.

Würden Sie denn auch bleiben wollen?

Ja, auf jeden Fall.

Was mögen Sie besonders an BERLIN-CHEMIE?

BERLIN-CHEMIE als großes Unternehmen bietet mir viele Perspektiven und Möglichkeiten, Neues kennenzulernen, mich weiterzuentwickeln und weiterzubilden. Für mich war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, den Ausbildungsbetrieb zu wechseln.

Jonas Engelke , Auszubildender zum Pharmakant

„Meine Arbeit erfordert Teamgeist und Kommunikation.“

Jonas Engelke , Auszubildender zum Pharmakant

„Meine Arbeit erfordert Teamgeist und Kommunikation.“


Herr Engelke, wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen, Pharmakant zu werden?

Nach dem Abitur habe ich Zivildienst im Krankenhaus gemacht. Da hat mich immer interessiert, wie Medikamente hergestellt werden. Zu schauen, wie etwas produziert wird, das Menschen hilft zu überleben. Dann gab es verschiedene Möglichkeiten: entweder ein Studium oder eine Ausbildung. Ich habe mich für die Industrie entschieden. Weil ich gerne das Praktische und die Industrie kennenlernen wollte.

Kannten Sie BERLIN-CHEMIE vor Ihrer Ausbildung schon?

Ja. Ich hatte mich informiert, welche Betriebe es gibt und gehört, dass BERLIN-CHEMIE einer der größeren Betriebe mit langer Tradition ist. Da habe ich mich einfach beworben

Zurzeit arbeiten Sie in der Verpackung. Was machen Sie da genau?

In der Abteilung finden alle Verpackungsvorgänge des eigentlichen Produktes statt. Speziell geht es um die Tabletten, die in Britz hergestellt und dann nach Adlershof geliefert werden. Hier werden die Tabletten dann erst in Blister verpackt und die kommen dann wiederum in die eigentliche Schachtel.

Sie wechseln während der Ausbildung regelmäßig die Abteilung. Welche Bereiche haben Sie schon kennengelernt?

Ich war bereits in der Dispensation. Dort werden alle Rohstoffe, die für ein Arzneimittel benötigt werden, ausgewogen. Wirkstoff und Hilfsstoffe wie Füll- und Farbstoffe werden alle extra ausgewogen und für die Weiterverarbeitung bereitgestellt. Außerdem war ich in der Granulierung. Das gehört, wie die Dispensation, zum Produktionsbereich in Britz. Dort werden die Rohstoffe für die Tablettenproduktion auf eine bestimmte Art und Weise vermengt, damit sie geeignete Eigenschaften zur Weiterverarbeitung, wie zum Beispiel eine gewisse Festigkeit bekommen, um sie später besser pressen zu können.

Wie lange dauert es, bis Sie in einer neuen Abteilung richtig mitarbeiten können?

Das ist ganz unterschiedlich. Es hängt von den Aufgaben ab und davon, wie umfassend sie sind. Gewisse Aufgaben können ein bisschen monotoner sein. Da hat man den Dreh nach zwei, drei Wochen raus. In anderen Abteilungen sind die Aufgaben umfangreicher und komplizierter. Dann braucht man mehr Zeit.

Findet die gesamte Ausbildung direkt bei BERLIN-CHEMIE statt?

Zu unserer Ausbildung gehören ein betrieblicher Teil bei BERLIN-CHEMIE und ein praktischer Teil, für den wir ins Berufsbildungszentrum, ins BBZ gehen. Da lernen wir alle Vorgänge zum Herstellen von Arzneimitteln in klein. Wir stellen Tabletten in kleinerem Maßstab her, Salben und Zäpfchen. Im BBZ werden die praktischen Prüfungsinhalte vermittelt.

Wie oft sind Sie im BBZ?

Das ist unterschiedlich. Wir waren zunächst fast das komplette erste Jahr im BBZ. Dann kam unsere Betriebsphase, die fünf bis sechs Monate dauerte, in denen wir in verschiedenen Abteilungen waren. Anschließend wechselte es dann zwischen BBZ und BERLIN-CHEMIE. Die drei Monate vor der Zwischenprüfung waren wir zum Beispiel im BBZ.

Und die Berufsschule kommt auch noch hinzu, oder?

In diesem Ausbildungsjahr bin ich einen Tag pro Woche in der Berufsschule.

Wie war denn die Umstellung vom BBZ zur richtigen Produktion im Betrieb?

Das ist schon ein krasser Unterschied. Im BBZ habe ich meine Geräte und stelle alles im kleinen Maßstab her. Das mache ich alleine und bin nicht so sehr auf ein Team angewiesen. Im Betrieb muss ich mit meinen Kollegen zusammenarbeiten, sonst funktioniert der Prozess nicht. Das erfordert Teamgeist und Kommunikation. Hier hängt es an der Gruppe, im BBZ mache ich alles für mich alleine.

Mit wie vielen Kollegen arbeiten Sie direkt zusammen?

Hier in der Verpackung gibt es verschiedene Verpackungslinien. Am Anfang wird das Produkt eingefüllt und durchläuft verschiedene Stationen, bis es als fertige Schachtel im Karton landet. Für jede Linie sind meist zwei bis drei Mitarbeiter pro Schicht zuständig. Als Pharmakanten beaufsichtigen wir die Maschinen.

Und wenn mit der Maschine etwas wäre, würden Sie schauen, dass sie wieder zum Laufen kommt?

Das kommt drauf an. Ich lerne als Pharmakant, wie man Prozesse überwacht, aber nicht die Maschinen zu reparieren. Das wäre dann Aufgabe der Mechatroniker, die dort als Einrichter arbeiten. Das heißt aber nicht, dass wir nichts an den Maschinen machen können. Kleinere Reparaturen zu übernehmen oder bestimmte Dinge wieder zum Laufen zu bringen, das können wir auch.

In der Berufsschule lernen Sie die Theorie hinter all dem. Welche Fächer stehen auf Ihrem Stundenplan?

Das ändert sich von Lehrjahr zu Lehrjahr. Im ersten hatten wir Physik, Informatik, Chemie, technische Mathematik, Sozialkunde und pharmazeutische Technologie. Jetzt gerade habe ich technische Mathematik, Sozialkunde und pharmazeutische Technologie. Wobei pharmazeutische Technologie das wichtigste Fach ist. Da geht es darum, wie etwas hergestellt wird, welche Stoffe wie kombiniert werden müssen, welche Wirkstoffe gefährlich sind und wie der Körper darauf reagiert. Aber auch welche Verpackung man wählen muss, um die Stoffe vor Temperatur und Licht zu schützen.

Was ist es, das BERLIN-CHEMIE für Sie als Unternehmen besonders macht?

Es ist zwar ein großes Unternehmen, aber dabei nicht anonym. Ich lerne eine Menge und merke immer wieder, dass Tradition hier einen ziemlich großen Wert hat.

Berenice Franz , Auszubildende zur Industriekauffrau

„BERLIN-CHEMIE bietet mir viele Perspektiven und Möglichkeiten.“


Frau Franz, Sie sind gerade im zweiten Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau. Welche Vorteile bringt es, eine Ausbildung in einem Unternehmen wie BERLIN-CHEMIE zu machen?

Es gibt hier sehr viele unterschiedliche Abteilungen. Man hat die Möglichkeit, ganz viel kennenzulernen und einen kompletten Einblick in das Unternehmen zu bekommen. Außerdem finde ich Pharmazie spannend und denke, man sollte sich dafür interessieren, wie das eigene Unternehmen arbeitet, damit man auch selbst dahintersteht.

Sie lernen als Auszubildende alle zwei Monate eine neue Abteilung kennen und arbeiten zurzeit am Standort Britz in der Herstellung. Was macht eine angehende Industriekauffrau dort?

Ich bin natürlich selbst nicht an der eigentlichen Herstellung beteiligt. Ich arbeite im Büro und unterstütze die Kollegen dort mit der Bearbeitung der Unterlagen. Ich kontrolliere zum Beispiel Chargen-Protokolle, erledige Bestellungen und nehme Anrufe entgegen. Eigentlich recht flexibel, je nachdem was anfällt.

Was sind denn Chargen-Protokolle?

Das sind Protokolle, die alle Arbeitsschritte und Anweisungen über den gesamten Produktionsprozess für die Mitarbeiter in der Herstellung dokumentieren. Dabei müssen strenge Richtlinien beachtet werden. Und falls kleinste Abweichungen entstehen, müssen diese durch den zuständigen Pharmaleiter abgezeichnet werden. Meine Aufgabe ist es, vorab zu prüfen, ob diese Protokolle plausibel und vollständig sind.

Wenn Sie im zweiten Ausbildungsjahr sind, haben Sie schon einige Abteilungen bei BERLIN-CHEMIE gesehen, oder?

Ja, ein paar. (lacht) Ich bin erst ein knappes Jahr hier. Ich habe ursprünglich in einer anderen Firma angefangen und mich nach einem Jahr entschieden zu wechseln.

Wie kam es dazu?

Ich habe in der Tochterfirma eines großen Konzerns angefangen, einer kleinen Zweigstelle mit wenigen Mitarbeitern. Dort habe ich das ganze erste Jahr in der Buchhaltung gearbeitet. Es bestand leider keine Möglichkeit mehrere ausbildungsrelevante Abteilungen kennenzulernen, sondern lediglich das Angebot, innerhalb von Seminaren, einen kurzen Einblick in die fehlenden Aufgabenbereiche, zu erhalten. Ich bin allerdings der Auffassung, dass ein Seminar von einer Woche die Fertigkeiten in der Praxis nicht komplett vermitteln kann. Eine Freundin von mir hat bei BERLIN-CHEMIE eine Ausbildung gemacht und immer sehr viel Positives berichtet. Darum habe ich mich entschieden, das Unternehmen zu wechseln, um weitere Abteilungen kennenzulernen. Da ich schon eine grobe Vorstellung habe, wo ich später vielleicht einmal arbeiten möchte, finde ich es umso wichtiger diese Abteilung auch kennengelernt zu haben. Um zu gucken, ob das wirklich zu mir passt.

Welche Richtung ist das?

Mich interessiert im Moment besonders das Personalwesen. Ich bin gespannt, ob sich das dann auch bestätigt und es mir gefällt.

Was interessiert Sie daran?

Ich denke, dass man dort viel Kontakt zu unterschiedlichen Menschen hat. Außerdem glaube ich, dass ich eine gute Menschenkenntnis habe, die im Personalwesen sicherlich hilfreich wäre.

Welche Abteilungen haben Sie bisher kennen gelernt?

Als erstes war ich im kleinen Lager und der Warenannahme hier in Adlershof. Und später dann im großen Lager in Großbeeren. Danach war ich in der Herstellung, wo die Fertigerzeugnisse für den Verkauf in die verschiedenen Länder zusammengeführt und verpackt werden. Als nächstes in der Materialwirtschaft für Verpackung. Jetzt bin ich in Britz und anschließend kommen das Personalwesen, die Buchhaltung und eventuell noch der zentrale Einkauf oder der Vertrieb.

Wonach werden die Abteilungen, in denen Sie sind, ausgewählt?

Es gibt grundsätzlich einen Ausbildungsrahmenplan für die verschiedenen Lehrjahre, an dem sich die Ausbildung orientiert, und Pflichtabteilungen, die man auf jeden Fall durchläuft.

Und wie eigenständig arbeiten Sie in den unterschiedlichen Abteilungen?

Es gibt eigentlich in jeder Abteilung Aufgaben, die ich als Auszubildende zugeteilt bekomme und die ich alleine lösen und bewerkstelligen kann. Trotzdem ist natürlich bei Fragen immer jemand da. Nach und nach werden die Aufgaben dann immer komplexer. Ich finde besonders Eigenständigkeit als Azubi wichtig, damit ich nicht so oft fragen muss, was zu tun ist. Daher versuche ich, auch selbstständig Aufgaben zu finden.

Parallel zur Ausbildung im Betrieb haben Sie auch Berufsschule. Wie oft sind Sie dort?

Zwei Mal pro Woche. In der Berufsschule habe ich im Grunde drei Hauptfächer: industrielle Geschäftsprozesse, Rechnungswesen und Sozial- und Wirtschafskunde.

Sie schließen Ihre Ausbildung im kommenden Jahr ab. Wissen Sie schon, wie die Chancen anschließend für eine Übernahme stehen?

Nach der Ausbildung wird man für ein Jahr übernommen. Danach wird generell nach Möglichkeiten geschaut, die ausgelernten Azubis im Unternehmen weiterhin unterzubringen.

Würden Sie denn auch bleiben wollen?

Ja, auf jeden Fall.

Was mögen Sie besonders an BERLIN-CHEMIE?

BERLIN-CHEMIE als großes Unternehmen bietet mir viele Perspektiven und Möglichkeiten, Neues kennenzulernen, mich weiterzuentwickeln und weiterzubilden. Für mich war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, den Ausbildungsbetrieb zu wechseln.

Marcel Klusmann , Auszubildender zum Pharmakant

„Pharmakant ist ein Beruf mit Zukunft.“

Diana Balic , Werkstudentin Personalwesen

„Was mir besonders gefällt, ist, dass man alle Mitarbeiter persönlich kennt.“

Christian Gromoll , Auszubildender zum Informatikkaufmann

„Man trifft immer wieder neue Menschen und lernt Neues.“

Christian Gromoll , Auszubildender zum Informatikkaufmann

„Man trifft immer wieder neue Menschen und lernt Neues.“


Herr Gromoll, Sie haben auf dem Weg hier hin gesagt, dass Sie zurzeit eine eigene Telefonnummer im Unternehmen haben. Ist das nicht selbstverständlich?

(lacht) Wir Auszubildenden wechseln alle zwei Monate die Abteilung, die Telefone sind aber so programmiert, dass immer der Name des Anrufers angezeigt wird. Jedenfalls würde permanent jemand anderes am Telefon sitzen als der, der angezeigt wird. Daher ist es selten, dass ich ein eigenes Telefon habe.

Alle zwei Monate die Abteilung zu wechseln, klingt nach einem straffen Programm.

Das ist es auf jeden Fall. Es ist aber auch schön, weil man immer wieder etwas Neues lernt und neue Menschen trifft. Und davon gibt es ja viele bei BERLIN-CHEMIE. Was hier sehr interessant ist, ist, dass es zu 100 Prozent nette Menschen sind. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil das ein Interview ist. (lacht)

Sie machen eine Ausbildung zum Informatikkaufmann. In welchen Abteilungen waren Sie schon im Einsatz?

Angefangen habe ich beim Data Warehouse. Da geht es hauptsächlich um Datenbanken. Anschließend war ich im internationalen Bereich im Marketing und Vertrieb. Anschließend ging es unter anderem weiter in die Abteilung Menarini Diagnostics und nach Großbeeren. Da steht das Lager von BERLIN-CHEMIE.

Und wo arbeiten Sie jetzt gerade?

Im Vertriebsmanagement. Dort geht es viel um Service. Es gibt zum Beispiel ein eigenes Callcenter, das sich um Rücksendungen und Kundenanfragen kümmert.

Bekommen Sie in jeder Abteilung eigene Aufgaben bzw. Projekte?

Grundsätzlich schon. Oft fängt man mit einer kleineren Aufgabe an und wenn die Kollegen merken, dass da mehr Know-How dahintersteckt, darf ich auch größere Projekte durchaus alleine umsetzen und vielleicht sogar abteilungsübergreifend präsentieren.

Zum Beispiel?

In der Marktforschung habe ich beispielsweise an einem größeren Projekt gearbeitet. Die Marktforschung selbst ist noch mal in mehrere Teams unterteilt. Präsentiert habe ich das, was ich gemacht habe, aber allen.

Wer erklärt Ihnen, wie eine Abteilung funktioniert, wenn Sie neu dorthin kommen?

Ich bekomme vorab einen Ansprechpartner und meistens eine Telefonnummer genannt. Wir haben immer einen festen Ansprechpartner, an den wir uns wenden können. Aber wenn ich Fragen habe, helfen natürlich auch die anderen Kollegen.

Wo liegt der Schwerpunkt der Ausbildung? Eher auf der IT oder auf dem Kaufmännischen?

Grundsätzlich würde ich sagen, es hält sich die Waage. Wir sind Kaufleute, weil wir auch mit den Zahlen zu tun haben, und ITler, weil wir zusätzlich die Technik dahinter machen. Wenn wir zum Beispiel mit Excel arbeiten, überschreiten wir deutlich die normalen Excel-Funktionen. Wir programmieren etwa zusätzliche Funktionen.

Man vergisst schnell, wie viel IT in so einem Unternehmen steckt, oder?

Deshalb ist die Bewerberzahl für die Ausbildung zum IT-Kaufmann hier vermutlich auch eher niedrig. Weil viele denken: „Pharmaunternehmen? Zu den Pillendrehern will ich nicht.“ Aber dass dahinter mehrere hundert Mitarbeiter in der Verwaltung stehen, sehen die wenigsten auf den ersten Blick. Und da heutzutage in der Regel jeder Arbeitsplatz einen Computer hat, werden spätestens da die ITler gebraucht, die sich darum kümmern.

Ursprünglich haben Sie angefangen zu studieren. Warum haben Sie sich am Ende doch für eine Ausbildung entschieden?

Ich habe für das Studium ein neunwöchiges Pflichtpraktikum gemacht. Das ging in die kaufmännische Richtung und hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Irgendwann habe ich dann gewechselt. Hier verknüpfe ich zwei Dinge miteinander, die ich ziemlich gut leiden kann. Ich kann zum einen sehr gut mit Zahlen umgehen. Zum anderen haben mich Computer schon recht lange interessiert. In der Ausbildung lässt sich beides verbinden.

Gibt es darüber hinaus noch Dinge, die für Ihren Beruf wichtig sind?

Dass man gut mit anderen Menschen kann. Ich habe ständig Kontakt mit anderen Menschen, anders als vielleicht bei einem Programmierer.

Betrachten Sie sich selbst als Dienstleister für Ihre Kollegen?

Im Grunde ja. Meine Aufgabe ist es, bestimmte Services zu erbringen, zum Beispiel wenn ich neue Excel-Funktionen entwickle. Das macht mich in gewisser Weise zum Dienstleister.

Sie sind Vater eines kleinen Kindes. Wie gut verträgt sich die Ausbildung mit dem Elternsein?

Das lässt sich unter anderem durch die Gleitzeit sehr gut verbinden. Wenn ich weiß, dass meine Freundin aus der Nachtschicht kommt, bleibe ich morgens länger zuhause und passe auf die Kleine auf. Und wenn ich sie von der Tagesmutter abhole, lege ich meine Arbeitszeit so, dass ich ein bisschen früher Feierabend mache.

Gibt es noch andere Dinge, die BERLIN-CHEMIE für Sie ausmacht?

Für mich persönlich ist der Standort Berlin sehr interessant. Man ist ja dicht dran am Geschehen der Welt. Es gibt nicht viele Unternehmen, die dieses Flair und diese Nähe zu Berlin haben.

Sophie-Charlott Küsel , Auszubildende zur Pharmakantin

„Wir Azubis werden bei der Arbeit von allen unterstützt.“

Sophie-Charlott Küsel , Auszubildende zur Pharmakantin

„Wir Azubis werden bei der Arbeit von allen unterstützt.“


Frau Küsel, Sie machen bei BERLIN-CHEMIE eine Ausbildung zur Pharmakantin. Wie erklären Sie Freunden Ihren Beruf?

Ich sage, dass ich Arzneimittel herstelle. Die meisten denken, als Pharmakantin arbeitet man in einer Apotheke, aber das stimmt ja nicht. Ich stelle die Arzneimittel für die Apotheke oder für Krankenhäuser her. Ich produziere zum Beispiel flüssige Arzneimittel, Tabletten und Zäpfchen und ich verpacke die Arzneimittel auch.

Hatten Sie vor Beginn der Ausbildung schon eine Vorstellung davon, was Sie in diesem Beruf erwarten würde?

Ich war damals bei den Berufsorientierungstagen und habe den Beruf dort ein bisschen kennengelernt. Außerdem war ich einen Tag hier bei BERLIN-CHEMIE zu Besuch und auch noch im BBZ, dem Berufsbildungszentrum.

Und als Sie dann Ihre Ausbildung begonnen haben, standen Sie dann gleich an einer Maschine in der Produktion?

Nein, nein, wir waren erst ein Jahr lang im Berufsbildungszentrum und hatten in der Zeit außerdem immer zwei Tage pro Woche Berufsschule.

Was haben Sie im BBZ zuerst gelernt?

Ganz zu Anfang haben wir gelernt, wie man Cremes herstellt und wie man titriert. Das heißt, wir haben analysiert, wie viel von einem einzelnen Wirkstoff in einem anderen Stoff enthalten ist.

Und in welcher Abteilung haben Sie dann gearbeitet, als Sie im zweiten Ausbildungsjahr schließlich zu BERLIN-CHEMIE kamen?

Das war in der Verpackung. Anschließend war ich in der Produktion an unserem Standort in Britz und habe in der Auswaage, der sogenannten Dispensation, und in der Granulierung gearbeitet. In der Dispensation wiegt man die Stoffe ab, die für ein Arzneimittel gebraucht werden. In der Granulierung werden diese Stoffe gemischt. Jetzt arbeite ich gerade noch mal in der Verpackung. Man lernt eigentlich fast alle Abteilungen in seiner Ausbildung kennen.

Wie schnell dürfen Sie denn als Azubi in den einzelnen Abteilungen eigene Aufgaben übernehmen?

Das ist ganz unterschiedlich, aber in der Regel dauert es nicht länger als eine Woche, bis man schon einiges mitmachen darf und die Maschinen auch alleine bedient. Aber die Kollegen stehen einem natürlich immer zur Seite. Ich kann jeden fragen, wenn ich etwas nicht weiß.

Haben Sie in jeder Abteilung einen festen Ansprechpartner?

Auch das ist unterschiedlich. Häufig ist die Person, mit der man an einer Maschine zusammenarbeitet auch der Ansprechpartner. Und die Pharmaleiter, also die Chefs der jeweiligen Abteilung, sind sowieso immer für einen da.

Die Produktion bei BERLIN-CHEMIE läuft im Drei-Schicht-Betrieb. Heißt das, Sie haben auch Nachtschichten?

Ja. Dann beginne ich um 22 Uhr zu arbeiten und höre um 6 Uhr auf, fünf Tage lang. Am Wochenende habe ich frei. Nach der Nachtschicht kommt dann in der nächsten Woche die Spätschicht und daraufhin die Frühschicht. Und so geht es dann immer weiter.

Wie lange haben Sie gebraucht, um sich daran zu gewöhnen?

Das ging relativ schnell, je jünger man ist, desto leichter ist es, glaube ich. Manche trinken nachts viel Kaffee, aber ich brauche das nicht. Mir fällt die Nachschicht sogar leichter als die Frühschicht.

Gibt es etwas, das Sie an der Ausbildung bei BERLIN-CHEMIE besonders gut finden?

Auf jeden Fall, dass es hier eine JAV gibt, eine Jugend- und Auszubildendenvertretung. Da weiß man einfach, dass man dort immer Unterstützung bekommt. Wir Azubis können aber bei der Arbeit generell zu jedem Mitarbeiter gehen, wenn irgendwas ist oder etwas nicht klappt. Wir werden von allen unterstützt.

Wer genau sitzt denn in der JAV?

Auszubildende, die alle zwei Jahre neu gewählt werden. Jeder von uns kann sich zur Wahl stellen, egal, in welchem Lehrjahr er ist, und egal, welchen Beruf er erlernt.

Das ist also die Interessenvertretung der BERLIN-CHEMIE-Azubis.

Genau. Die JAV organisiert außerdem alle drei Monate einen Azubiabend. Da gehen wir zum Beispiel zum Bowling oder im Winter zum Schlittschuhlaufen. Außerdem veranstalten wir jedes Jahr eine Weihnachtsfeier für alle Azubis. Die ist auch immer richtig cool.

Inzwischen sind Sie im dritten Lehrjahr. Wie lange dauert die Ausbildung insgesamt?

Dreieinhalb Jahre. Ich werde im nächsten halben Jahr fertig. Vorher kommen aber noch die theoretische und die praktische Abschlussprüfung.

Wo findet die praktische Prüfung statt, hier im Betrieb?

Nein, die Prüfer kommen ins Berufsbildungszentrum. Da müssen wir dann zum Beispiel dragieren oder Zäpfchen herstellen.

Welche Fächer stehen in der Berufsschule eigentlich auf Ihrem Stundenplan?

Unsere Hauptfächer sind Chemie, technische Mathematik und pharmazeutische Technologie. Vor allem die pharmazeutische Technologie ist ganz wichtig. Da geht es um die Maschinen, mit denen wir arbeiten, zum Beispiel um die Pumpen, die alles weiterleiten, und um Mischer, Zerkleinerer, Brecher und Mühlen.

Ist die Ausbildungszeit bisher schnell vergangen?

Ja, richtig schnell. Am Anfang, direkt nach der Schule, war es eine ganz neue Erfahrung, richtig zu arbeiten und dazu war hier im Betrieb alles so neu. Vor allem als ich in der Verpackung angefangen habe. Die Abteilung ist so groß und da stehen so viele Maschinen nebeneinander. Ich stand oben auf dem Besucherbalkon, schaute runter und dachte: „Boah, da arbeite ich gleich.“ (lacht) Cool eigentlich.

Christian Gromoll , Auszubildender zum Informatikkaufmann

„Man trifft immer wieder neue Menschen und lernt Neues.“


Herr Gromoll, Sie haben auf dem Weg hier hin gesagt, dass Sie zurzeit eine eigene Telefonnummer im Unternehmen haben. Ist das nicht selbstverständlich?

(lacht) Wir Auszubildenden wechseln alle zwei Monate die Abteilung, die Telefone sind aber so programmiert, dass immer der Name des Anrufers angezeigt wird. Jedenfalls würde permanent jemand anderes am Telefon sitzen als der, der angezeigt wird. Daher ist es selten, dass ich ein eigenes Telefon habe.

Alle zwei Monate die Abteilung zu wechseln, klingt nach einem straffen Programm.

Das ist es auf jeden Fall. Es ist aber auch schön, weil man immer wieder etwas Neues lernt und neue Menschen trifft. Und davon gibt es ja viele bei BERLIN-CHEMIE. Was hier sehr interessant ist, ist, dass es zu 100 Prozent nette Menschen sind. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil das ein Interview ist. (lacht)

Sie machen eine Ausbildung zum Informatikkaufmann. In welchen Abteilungen waren Sie schon im Einsatz?

Angefangen habe ich beim Data Warehouse. Da geht es hauptsächlich um Datenbanken. Anschließend war ich im internationalen Bereich im Marketing und Vertrieb. Anschließend ging es unter anderem weiter in die Abteilung Menarini Diagnostics und nach Großbeeren. Da steht das Lager von BERLIN-CHEMIE.

Und wo arbeiten Sie jetzt gerade?

Im Vertriebsmanagement. Dort geht es viel um Service. Es gibt zum Beispiel ein eigenes Callcenter, das sich um Rücksendungen und Kundenanfragen kümmert.

Bekommen Sie in jeder Abteilung eigene Aufgaben bzw. Projekte?

Grundsätzlich schon. Oft fängt man mit einer kleineren Aufgabe an und wenn die Kollegen merken, dass da mehr Know-How dahintersteckt, darf ich auch größere Projekte durchaus alleine umsetzen und vielleicht sogar abteilungsübergreifend präsentieren.

Zum Beispiel?

In der Marktforschung habe ich beispielsweise an einem größeren Projekt gearbeitet. Die Marktforschung selbst ist noch mal in mehrere Teams unterteilt. Präsentiert habe ich das, was ich gemacht habe, aber allen.

Wer erklärt Ihnen, wie eine Abteilung funktioniert, wenn Sie neu dorthin kommen?

Ich bekomme vorab einen Ansprechpartner und meistens eine Telefonnummer genannt. Wir haben immer einen festen Ansprechpartner, an den wir uns wenden können. Aber wenn ich Fragen habe, helfen natürlich auch die anderen Kollegen.

Wo liegt der Schwerpunkt der Ausbildung? Eher auf der IT oder auf dem Kaufmännischen?

Grundsätzlich würde ich sagen, es hält sich die Waage. Wir sind Kaufleute, weil wir auch mit den Zahlen zu tun haben, und ITler, weil wir zusätzlich die Technik dahinter machen. Wenn wir zum Beispiel mit Excel arbeiten, überschreiten wir deutlich die normalen Excel-Funktionen. Wir programmieren etwa zusätzliche Funktionen.

Man vergisst schnell, wie viel IT in so einem Unternehmen steckt, oder?

Deshalb ist die Bewerberzahl für die Ausbildung zum IT-Kaufmann hier vermutlich auch eher niedrig. Weil viele denken: „Pharmaunternehmen? Zu den Pillendrehern will ich nicht.“ Aber dass dahinter mehrere hundert Mitarbeiter in der Verwaltung stehen, sehen die wenigsten auf den ersten Blick. Und da heutzutage in der Regel jeder Arbeitsplatz einen Computer hat, werden spätestens da die ITler gebraucht, die sich darum kümmern.

Ursprünglich haben Sie angefangen zu studieren. Warum haben Sie sich am Ende doch für eine Ausbildung entschieden?

Ich habe für das Studium ein neunwöchiges Pflichtpraktikum gemacht. Das ging in die kaufmännische Richtung und hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Irgendwann habe ich dann gewechselt. Hier verknüpfe ich zwei Dinge miteinander, die ich ziemlich gut leiden kann. Ich kann zum einen sehr gut mit Zahlen umgehen. Zum anderen haben mich Computer schon recht lange interessiert. In der Ausbildung lässt sich beides verbinden.

Gibt es darüber hinaus noch Dinge, die für Ihren Beruf wichtig sind?

Dass man gut mit anderen Menschen kann. Ich habe ständig Kontakt mit anderen Menschen, anders als vielleicht bei einem Programmierer.

Betrachten Sie sich selbst als Dienstleister für Ihre Kollegen?

Im Grunde ja. Meine Aufgabe ist es, bestimmte Services zu erbringen, zum Beispiel wenn ich neue Excel-Funktionen entwickle. Das macht mich in gewisser Weise zum Dienstleister.

Sie sind Vater eines kleinen Kindes. Wie gut verträgt sich die Ausbildung mit dem Elternsein?

Das lässt sich unter anderem durch die Gleitzeit sehr gut verbinden. Wenn ich weiß, dass meine Freundin aus der Nachtschicht kommt, bleibe ich morgens länger zuhause und passe auf die Kleine auf. Und wenn ich sie von der Tagesmutter abhole, lege ich meine Arbeitszeit so, dass ich ein bisschen früher Feierabend mache.

Gibt es noch andere Dinge, die BERLIN-CHEMIE für Sie ausmacht?

Für mich persönlich ist der Standort Berlin sehr interessant. Man ist ja dicht dran am Geschehen der Welt. Es gibt nicht viele Unternehmen, die dieses Flair und diese Nähe zu Berlin haben.

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