Erfahrungsberichte unserer Pharmazie-Studierenden

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Hallo ich bin Leonie👋 Entscheidend für meine PJ-Wahl waren die vielen Informationen zum Programm bei Berlin-Chemie Menarini sowie die Stadt Berlin selbst (vor allem die kulinarische Auswahl und die Ausgehmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen 🙂).

Da mir Analytik im Studium immer viel Freude bereitet hat und ich Dingen gerne gründlich auf den Grund gehe, war QK-AI genau der richtige Bereich. Voraussetzung hierfür ist definitiv der Spaß an Chemie und Analytik. Die Einarbeitung verlief super und ich hatte mehrere feste Ansprechpersonen. Die Atmosphäre und die Zusammenarbeit habe ich als sehr positiv erlebt. Unter den PhiPs tauscht man sich viel über die jeweiligen Abteilungen und Aufgaben aus.

📈🧬 Mein Arbeitsleben

In meinem Arbeitsalltag habe ich überprüft, ob beispielsweise in den Tabletten auch wirklich 400 mg Ibuprofen enthalten sind. Ausführlicher gehört dazu auch das Planen und Durchführen von Verifizierungen - sprich der Nachweis, dass unsere Analysemethoden einwandfrei funktionieren und die geforderten Ergebnisse liefern. Ein Highlight war für mich die Erfahrung, dass einem bei guter Leistung schnell mehr und komplexere Aufgaben anvertraut werden.

Das Praktikum hat mich sehr viel weitergebracht: Ich habe gelernt, über meinen eigenen Schatten zu springen und wirklich viele Fragen zu stellen. Genau das ist auch mein Tipp für das PJ: Stellt Fragen!🗣️💡📢 Wirklich, das ist meiner Meinung nach das Allerwichtigste. Niemand erwartet von euch, dass ihr schon alles wisst, traut euch einfach - alle im Team nehmen sich gerne Zeit für euch!

Alles Liebe

Eure Leonie

"Wenn Berlin-Chemie eine Pflanze wäre, dann wäre sie Rosmarin (Salvia rosmarinus). Zum einen spiegelt der mediterrane Küchenklassiker die italienischen Wurzeln der Menarini-Gruppe wider, zum anderen hält dein PJ nach dem 2. Stex locker mit den krampflösenden und durchblutungsfördernden Wirkungen des als Traditional Use eingesetzten Heilkrauts mit 😉"

Hallo ich bin Merle,👋 und habe an der Uni Bonn studiert. 

Überzeugt hat mich bei Berlin-Chemie vor allem das breite Angebot, neben der eigenen Fachabteilung auch andere Bereiche der pharmazeutischen Industrie kennenzulernen, sowie der intensive Austausch mit den vielen anderen PhiPs. Für den Bereich Qualitätskontrolle/Stabilitätsmanagement habe ich mich entschieden, weil mich das Fach Pharmazeutische Technologie, die Abläufe von Stabilitätsauswertungen und das Lösen komplexer Problemstellungen sehr interessieren.

Bereits nach drei Monaten habe ich enorm viel über die pharmazeutische Industrie, die internen Abläufe und die hohen Qualitätsansprüche an die Stabilität gelernt. Da in meiner Abteilung sehr viele Apotheker:innen tätig sind, habe ich einen hervorragenden Einblick in deren Berufsalltag erhalten.Die Betreuung in der Abteilung ist hervorragend. Bei Fragen ist vor Ort oder im Homeoffice immer jemand erreichbar. Alle Kolleg:innen sind ausgesprochen nett und hilfsbereit; bei spannenden Ereignissen wird man direkt dazugeholt. Auch der Austausch unter den PhiPs ist eng und positiv. 🫂🔏 

Wenn man ein Arzneimittel einnimmt, erwartet man, dass es wirkt und seine Qualität bis zum Verfallsdatum einwandfrei bleibt. Meine Abteilung stellt genau das sicher: Wir organisieren die Prüfungen an Fertigarzneimitteln im Büro, welche anschließend von den Laboren durchgeführt werden. Wenn die Laborergebnisse zu Parametern wie Aussehen, Gehalt und chemischer Reinheit vorliegen, werten wir diese aus, prüfen auf Vorgabenkonformität und verfassen Berichte. Da unsere Arzneimittel weltweit verkauft werden, stehen wir auch regelmäßig in Kontakt mit internationalen Partnern mit spezifischen Stabilitätsanforderungen. 💊🧫 Nach einer Einarbeitungsphase mit vielen Standard Operating Procedures (SOPs) und Schulungen durfte ich zügig Routineaufgaben, Projektarbeiten und ein eigenes Projekt übernehmen. Mein absolutes Alltagshighlight war die Projektarbeit selbst - bei Problemen die Ursache zu ermitteln und das weitere Vorgehen zu strukturieren ist extrem spannend.

Eure Merle

Hi, ich bin Isabel👋und habe an der Uni Greifswald studiert. In meinem Praktikum in der Qualitätskontrolle (Dokumentation) habe ich dafür gesorgt, dass die Labore bezüglich der durchzuführenden Prüfungen auf dem neuesten Stand sind.

Besonders angesprochen hat mich das durchdachte Ausbildungsprogramm für PhiPs. Man kann stressfrei fast alle Unternehmensbereiche kennenlernen, um herauszufinden, ob die Industrie zu einem passt. Zudem bietet das Programm eine hervorragende Vorbereitung auf das 3. Staatsexamen, insbesondere der Gesetzeskunde Stammtisch ist eine tolle Unterstützung bei einem Thema, mit dem man im Studium kaum Berührung hat. Mir wurde klar, wie enorm vielfältig die Einsatzmöglichkeiten für Apotheker:innen in der Industrie sind, weit über das hinaus, was man im Studium vermutet. Der Austausch mit erfahrenen Kolleg:innen über deren Karrierewege war extrem wertvoll, weshalb ich mir eine Zukunft in der Industrie nach dem 3. Examen nun sehr gut vorstellen kann.

🔍🧩 Mein Arbeitsplatz:

Meine Abteilung habe ich gewählt, weil mir Dokumentation, Organisation und das präzise Arbeiten nach Ph. Eur.-Vorschriften liegen. Dafür habe ich bestehende Prüfvorschriften gemäß den aktuellen Anforderungen überarbeitet sowie neue Analysemethoden und Grenzwerte eingearbeitet. Obwohl die Einarbeitung durch die vielen SOPs zu Beginn herausfordernd war, lief es schnell immer besser. Ein wichtiger Lerneffekt: Man sollte selbst die Initiative ergreifen und nachfragen, um die übergreifenden Zusammenhänge zu verstehen.

Mein absolutes Highlight war es, extrem selbstständig genau dieselben Aufgaben wie die festen Teammitglieder zu übernehmen. Dadurch habe ich mich als vollkommen gleichwertiger Teil des Teams gefühlt. Die Betreuung war hervorragend: Ich habe viel Eigenverantwortung erhalten, während regelmäßiges Feedback die nötige Qualitätssicherheit gab - das Team war extrem hilfsbereit.

Liebe Grüße

Isabel

Hey Leute, ich bin Benedikt 👋 und habe an der Philipps-Universität Marburg studiert. Als es für mein praktisches Halbjahr nach Berlin ging, war ich total gespannt, was auf mich zukommt.

Ich habe bereits im Voraus viele positive Erfahrungsberichte von früheren PhiPs gelesen, die mich neugierig gemacht haben. Aber auch der Gedanke, gemeinsam mit anderen PhiPs aus verschiedenen Städten zu starten und Kontakte zu knüpfen, in der sowohl fachlicher als auch persönlicher Austausch großgeschrieben wird, hat mich begeistert.

🔍🧩 Mein Arbeitsplatz:

Für mich war es entscheidend, dass ich nicht den ganzen Tag im Büro verbringe. Deshalb fühle ich mich in der Herstellung (nicht-steriler Liquida und Suppositorien) besonders wohl. Es ist eine gelungene Mischung aus Bürotätigkeiten und praktischer Arbeit in der Produktion. Aber hier geht es nicht darum, an der Linie zu arbeiten – sondern das Produktionsverfahren zu überwachen und zu verbessern. Klar, als frischgebackene Pharmazeutinnen und Pharmazeuten sind die Prozesse und Methoden zunächst neu für uns, und am Anfang gibt es viel zu lernen.

Aber die herzliche und informative Betreuung in der Fachabteilung hat mir geholfen, diese Lücke schnell zu schließen. Das Studium bereitet nicht zu 100 % auf die pharmazeutische Industrie vor – aber hier bei Berlin-Chemie hab ich die Chance bekommen, das fehlende Puzzlestück zu finden und einzufügen.

🤝 Mein Tipp an euch: Wenn du dein Praktisches Jahr auch bei Berlin-Chemie Menarini absolvierst, möchte ich dir dringend empfehlen, dich schnell mit den anderen PhiPs zu vernetzen und einen wöchentlichen Lunch-Termin in unserer casaBC zu organisieren. Hier herrscht eine lockere Atmosphäre, die den Austausch erleichtert und euch die Gelegenheit gibt, auch über den Tellerrand eurer eigenen Abteilung zu schauen. Vielleicht ergibt sich sogar die Möglichkeit, die Abteilung eines anderen PhiPs zu besuchen?

Viele Grüße,Euer Benedikt

Hey Leute, ich bin Julia👋 und habe mich für ein halbes Praktisches Jahr in der Industrie entschieden, um zu sehen, ob mir dieser Bereich zusagt. Da ich wusste, dass ein reiner Bürojob nicht so mein Ding ist, war ich froh, dass bei Berlin-Chemie Menarini auch die Möglichkeit der Forschung und Entwicklung besteht. Deshalb habe ich mich direkt dafür beworben.

Kleiner Einblick in meine Arbeit:

💊🔍 In meiner Abteilung drehte sich alles um die Stabilitätsprüfung von Medikamenten. Genau wie Lebensmittel müssen auch Medikamente auf ihre Haltbarkeit geprüft werden, und das schon während der klinischen Studien. Wir lagern Tabletten und andere Arzneiformen bei verschiedenen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten und entnehmen sie zu bestimmten Zeitpunkten zur Prüfung. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Aussehen, Form/Größe, Bruchfestigkeit, Freisetzung, Reinheit und Gehalt überprüft. Unsere Abteilung stellt sicher, dass alle vorgegebenen Standards erfüllt werden. Es war faszinierend zu sehen, wie diese Tests durchgeführt wurden und wie wichtig sie für die Qualitätssicherung von Medikamenten sind.

Berlin-Chemie hat mich mit dem umfangreichen Ausbildungsprogramm für PhiPs überzeugt: 🌟💼 Was mich besonders ansprach, war die Tatsache, dass viele PhiPs bei BC anfangen, was bedeutet, dass man viele neue Leute kennenlernt und sich gut austauschen kann. Außerdem haben mich die In-Pharma Veranstaltungen gereizt, da man dadurch einen umfassenden Einblick in verschiedene Bereiche des Unternehmens erhält.

Habt ihr noch Fragen? Dann meldet euch doch gerne bei Katja Blank!

Viele Grüße,Julia

Pharmazeut im Praktikum auf dem Betriebgelände in Adlershof

Hey zusammen, ich bin Hugo👋und habe Pharmazie an der PMU in Salzburg studiert. Nach meinem Abschluss zog es mich zurück in meine Heimatstadt Berlin. Ein positiver Erfahrungsbericht einer ehemaligen PhiP hat mich zur Berlin-Chemie gebracht, und ich wollte die Erfahrung selbst machen.

💡Mein Aufgabenspektrum: Im Bereich Regulatory Affairs habe ich Produktinformationstexte wie Fach- und Gebrauchsinformationen sowie die Informationen auf Verpackungen gestaltet, um sicherzustellen, dass Verbraucher sie korrekt anwenden und sie den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Zusätzlich habe ich mich viel mit Parallelimporten beschäftigt und dabei mit Kollegen aus Luxemburg kommuniziert. Ich bin in medizinisch-pharmazeutische Fragestellungen eingetaucht, habe mit verschiedenen Abteilungen zusammengearbeitet sowie Werbemittel und Pflichttexte in Zusammenarbeit mit den Informationsbeauftragten erstellt.

Mein persönliches Highlight🌟: Die Teilnahme am ePI Summit. Dies ist eine jährliche zweitägige Veranstaltung der Roten Liste, bei der sowohl nationale als auch internationale Expertinnen und Experten aus der Branche zusammenkommen, um sich über die Zukunft und Digitalisierung der Produktinformationstexte von Arzneimitteln auszutauschen. Besonders beeindruckend war die Präsentation von Elizabeth Scanlan von der European Medicines Agency (EMA), die Einblicke in die Arbeit der Agentur zur elektronischen Produktinformation gab.

Wer nicht fragt, bleibt dumm! 💬🚀 Abschließend möchte ich betonen, wie wichtig es ist, über den eigenen Schatten zu springen und auf andere zuzugehen - sei es persönlich oder digital. Es ist völlig in Ordnung, viele Fragen zu stellen, denn nur so lernt man am meisten - und das ist schließlich der Sinn unseres PJs!

Viel Spaß beim PJ!Euer Hugo

Hallo, ich bin Sara und habe Pharmazie an der Uni Münster studiert. Mein PJ habe ich bei der Berlin-Chemie im Bereich Regulatory Affairs und Drug Safety gemacht – ein Bereich, der an der Uni oft zu kurz kommt. Deshalb war es umso spannender, etwas Neues zu lernen.

Mein Aufgabenspektrum:

Meine Tätigkeiten waren abwechslungsreich: Nebenwirkungsfälle bearbeiten und Quality Assurance - Aufgaben standen auf der Liste. Und das Beste: Das Team hat mich von Anfang an super aufgenommen und mir viel erklärt. Fragen konnte ich jederzeit stellen, ohne das Gefühl zu haben, zu stören.

🌟 Mein Highlight im PJ war definitiv die Zusammenarbeit im Team. Ich habe mich direkt wohl gefühlt, und das Vertrauen, früh selbstständig arbeiten zu dürfen, hat mir echt viel gebracht. Ein Tipp: Zögert nicht, nach Aufgaben oder zusätzlichen Projekten zu fragen – die Kollegen und Kolleginnen sind immer offen dafür.

Besonders geholfen hat mir mein Wissen aus der klinischen Pharmazie. Trotzdem bin ich hier erst richtig in die Abläufe der pharmazeutischen Industrie eingetaucht und habe im Bereich Pharmakovigilanz einen tiefen Einblick bekommen. Mit der Zeit wurde ich immer selbstbewusster in meinen Aufgaben und durfte richtig Verantwortung übernehmen.

Liebe Grüße, Eure Sara