Erfahrungsberichte unserer Pharmazie-Studierenden

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Hey Leute, ich bin Benedikt 👋 und habe an der Philipps-Universität Marburg studiert. Als es für mein praktisches Halbjahr nach Berlin ging, war ich total gespannt, was auf mich zukommt.

Ich habe bereits im Voraus viele positive Erfahrungsberichte von früheren PhiPs gelesen, die mich neugierig gemacht haben. Aber auch der Gedanke, gemeinsam mit anderen PhiPs aus verschiedenen Städten zu starten und Kontakte zu knüpfen, in der sowohl fachlicher als auch persönlicher Austausch großgeschrieben wird, hat mich begeistert.

🔍🧩 Mein Arbeitsplatz:

Für mich war es entscheidend, dass ich nicht den ganzen Tag im Büro verbringe. Deshalb fühle ich mich in der Herstellung (nicht-steriler Liquida und Suppositorien) besonders wohl. Es ist eine gelungene Mischung aus Bürotätigkeiten und praktischer Arbeit in der Produktion. Aber hier geht es nicht darum, an der Linie zu arbeiten – sondern das Produktionsverfahren zu überwachen und zu verbessern. Klar, als frischgebackene Pharmazeutinnen und Pharmazeuten sind die Prozesse und Methoden zunächst neu für uns, und am Anfang gibt es viel zu lernen.

Aber die herzliche und informative Betreuung in der Fachabteilung hat mir geholfen, diese Lücke schnell zu schließen. Das Studium bereitet nicht zu 100 % auf die pharmazeutische Industrie vor – aber hier bei Berlin-Chemie hab ich die Chance bekommen, das fehlende Puzzlestück zu finden und einzufügen.

🤝 Mein Tipp an euch: Wenn du dein Praktisches Jahr auch bei Berlin-Chemie Menarini absolvierst, möchte ich dir dringend empfehlen, dich schnell mit den anderen PhiPs zu vernetzen und einen wöchentlichen Lunch-Termin in unserer casaBC zu organisieren. Hier herrscht eine lockere Atmosphäre, die den Austausch erleichtert und euch die Gelegenheit gibt, auch über den Tellerrand eurer eigenen Abteilung zu schauen. Vielleicht ergibt sich sogar die Möglichkeit, die Abteilung eines anderen PhiPs zu besuchen?

Viele Grüße,Euer Benedikt

Hey Leute, ich bin Julia👋 und habe mich für ein halbes Praktisches Jahr in der Industrie entschieden, um zu sehen, ob mir dieser Bereich zusagt. Da ich wusste, dass ein reiner Bürojob nicht so mein Ding ist, war ich froh, dass bei Berlin-Chemie Menarini auch die Möglichkeit der Forschung und Entwicklung besteht. Deshalb habe ich mich direkt dafür beworben.

Kleiner Einblick in meine Arbeit:

💊🔍 In meiner Abteilung drehte sich alles um die Stabilitätsprüfung von Medikamenten. Genau wie Lebensmittel müssen auch Medikamente auf ihre Haltbarkeit geprüft werden, und das schon während der klinischen Studien. Wir lagern Tabletten und andere Arzneiformen bei verschiedenen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten und entnehmen sie zu bestimmten Zeitpunkten zur Prüfung. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Aussehen, Form/Größe, Bruchfestigkeit, Freisetzung, Reinheit und Gehalt überprüft. Unsere Abteilung stellt sicher, dass alle vorgegebenen Standards erfüllt werden. Es war faszinierend zu sehen, wie diese Tests durchgeführt wurden und wie wichtig sie für die Qualitätssicherung von Medikamenten sind.

Berlin-Chemie hat mich mit dem umfangreichen Ausbildungsprogramm für PhiPs überzeugt: 🌟💼 Was mich besonders ansprach, war die Tatsache, dass viele PhiPs bei BC anfangen, was bedeutet, dass man viele neue Leute kennenlernt und sich gut austauschen kann. Außerdem haben mich die In-Pharma Veranstaltungen gereizt, da man dadurch einen umfassenden Einblick in verschiedene Bereiche des Unternehmens erhält.

Habt ihr noch Fragen? Dann meldet euch doch gerne bei Katja Blank!

Viele Grüße,Julia

Pharmazeut im Praktikum auf dem Betriebgelände in Adlershof

Hey zusammen, ich bin Hugo👋und habe Pharmazie an der PMU in Salzburg studiert. Nach meinem Abschluss zog es mich zurück in meine Heimatstadt Berlin. Ein positiver Erfahrungsbericht einer ehemaligen PhiP hat mich zur Berlin-Chemie gebracht, und ich wollte die Erfahrung selbst machen.

💡Mein Aufgabenspektrum: Im Bereich Regulatory Affairs habe ich Produktinformationstexte wie Fach- und Gebrauchsinformationen sowie die Informationen auf Verpackungen gestaltet, um sicherzustellen, dass Verbraucher sie korrekt anwenden und sie den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Zusätzlich habe ich mich viel mit Parallelimporten beschäftigt und dabei mit Kollegen aus Luxemburg kommuniziert. Ich bin in medizinisch-pharmazeutische Fragestellungen eingetaucht, habe mit verschiedenen Abteilungen zusammengearbeitet sowie Werbemittel und Pflichttexte in Zusammenarbeit mit den Informationsbeauftragten erstellt.

Mein persönliches Highlight🌟: Die Teilnahme am ePI Summit. Dies ist eine jährliche zweitägige Veranstaltung der Roten Liste, bei der sowohl nationale als auch internationale Expertinnen und Experten aus der Branche zusammenkommen, um sich über die Zukunft und Digitalisierung der Produktinformationstexte von Arzneimitteln auszutauschen. Besonders beeindruckend war die Präsentation von Elizabeth Scanlan von der European Medicines Agency (EMA), die Einblicke in die Arbeit der Agentur zur elektronischen Produktinformation gab.

Wer nicht fragt, bleibt dumm! 💬🚀 Abschließend möchte ich betonen, wie wichtig es ist, über den eigenen Schatten zu springen und auf andere zuzugehen - sei es persönlich oder digital. Es ist völlig in Ordnung, viele Fragen zu stellen, denn nur so lernt man am meisten - und das ist schließlich der Sinn unseres PJs!

Viel Spaß beim PJ!Euer Hugo

Hallo, ich bin Sara und habe Pharmazie an der Uni Münster studiert. Mein PJ habe ich bei der Berlin-Chemie im Bereich Regulatory Affairs und Drug Safety gemacht – ein Bereich, der an der Uni oft zu kurz kommt. Deshalb war es umso spannender, etwas Neues zu lernen.

Mein Aufgabenspektrum:

Meine Tätigkeiten waren abwechslungsreich: Nebenwirkungsfälle bearbeiten und Quality Assurance - Aufgaben standen auf der Liste. Und das Beste: Das Team hat mich von Anfang an super aufgenommen und mir viel erklärt. Fragen konnte ich jederzeit stellen, ohne das Gefühl zu haben, zu stören.

🌟 Mein Highlight im PJ war definitiv die Zusammenarbeit im Team. Ich habe mich direkt wohl gefühlt, und das Vertrauen, früh selbstständig arbeiten zu dürfen, hat mir echt viel gebracht. Ein Tipp: Zögert nicht, nach Aufgaben oder zusätzlichen Projekten zu fragen – die Kollegen und Kolleginnen sind immer offen dafür.

Besonders geholfen hat mir mein Wissen aus der klinischen Pharmazie. Trotzdem bin ich hier erst richtig in die Abläufe der pharmazeutischen Industrie eingetaucht und habe im Bereich Pharmakovigilanz einen tiefen Einblick bekommen. Mit der Zeit wurde ich immer selbstbewusster in meinen Aufgaben und durfte richtig Verantwortung übernehmen.

Liebe Grüße, Eure Sara