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Vielseitig und innovativ: unsere Indikationsgebiete

BERLIN-CHEMIE entwickelt, produziert und vertreibt eine breite Palette moderner pharmazeutischer Produkte zur Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten. Unser Ziel ist es, kranken Menschen zu helfen und ihnen mehr Lebensqualität zu geben.

Indikationsgebiete der BERLIN-CHEMIE

Das Unternehmen konzentriert sich traditionell auf häufig auftretende Krankheiten wie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Diabetes, Schmerz und Magen-Darm-Erkrankungen. Auch für Erkältungskrankheiten, chronische Lungenerkrankungen und Gicht haben wir innovative Präparate in unserem Portfolio.

Dank unserer langjährigen Erfahrung in der Forschung und Herstellung von Medikamenten haben wir ein breites Wissen über Krankheitsbilder und Therapieansätze erworben.

Indikationsgebiete

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Volkskrankheiten. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO aus dem Jahr 2012 stellt hoher Blutdruck (Hypertonie) weltweit die größte Gesundheitsgefahr dar.

Die Deutsche Hochdruckliga, die führende Fachgesellschaft für diese Erkrankung in Deutschland, empfiehlt fünf verschiedene Wirkstoffklassen zur Therapie von Bluthochdruck. BERLIN-CHEMIE stellt in all diesen Wirkstoffklassen moderne verschreibungspflichtige Medikamente her, vielfach auch als Kombinationspräparate mit zwei oder drei unterschiedlichen Wirkstoffen.

Im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen bietet BERLIN-CHEMIE ein breites Portfolio, das mehrere Substanzen umfasst: einen modernen AT1-Antagonisten* (Sartan), ACE-Hemmer**, einen Kalziumantagonisten und einen Betablocker der neuesten Generation. Darüber hinaus stellt BERLIN-CHEMIE Substanzen aus der Klasse der Diuretika her.

Seit 2009 vertreiben wir außerdem einen einzigartigen Wirkstoff zur Therapie von Beschwerden der stabilen Angina pectoris und bieten damit eine weitere moderne Therapieoption.
(*Angiotensin1-Antagonisten, **Angiotensin Converting Enzym) 

Diabetes

Der Diabetes mellitus ist eine der großen medizinischen und gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Aktuelle Daten gehen davon aus, dass im Jahr 2012 in Deutschland schon neun Prozent der Bevölkerung von dieser Stoffwechselerkrankung betroffen waren – mit steigender Tendenz.

Der größte Teil der Patienten leidet an Diabetes mellitus Typ 2, früher auch Altersdiabetes genannt. Diese Erkrankung ist häufig darauf zurückzuführen, dass sich Menschen aus Industrieländern im Alltag zu wenig bewegen. Die Folge ist Übergewicht. Bei einer weiteren Diabetes-Form, dem sogenannten Typ-1-Diabetes, handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung.

BERLIN-CHEMIE bietet verschiedene Präparate zur Therapie der unterschiedlichen Diabetes-mellitus-Typen an. Dazu gehören bewährte und seit langem verfügbare Substanzen wie Sulfonylharnstoffe und Biguanide in unterschiedlichen Darreichungsformen, innovative Präparate auf Basis der sogenannten Inkretinhormone, aber auch das körpereigene Hormon Insulin. Letzteres wird entweder als industriell hergestelltes humanes (menschliches) Insulin oder in chemisch modifizierten Formen als Analoginsulin angeboten.

Schmerz

Schmerzen gelten als weitverbreitetes Volksleiden, ihre Ursache bleibt oft ungeklärt. Die Empfindung von Schmerz ist individuell unterschiedlich und kann in Art, Intensität und Dauer stark variieren. Allein vom Kopfschmerz gibt es mehr als 200 verschiedene Typen. Schmerzen treten als Symptom auf, haben aber auch einen eigenen Krankheitswert, vor allem die chronischen Schmerzen.  

BERLIN-CHEMIE ist seit Jahrzehnten ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um Schmerztherapie geht. Unser Portfolio deckt viele Bereiche ab, vom einfachen Kopfschmerz über Migräne bis hin zu Rückenschmerzen. Die Produkte von BERLIN-CHEMIE haben sich auf dem Markt etabliert und meist einen Stammplatz in Praxen, Kliniken und Ambulanzen eingenommen.

Weitere Indikationsgebiete

Um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein, setzt BERLIN-CHEMIE auf ein breites Sortiment. Das Produktportfolio deckt neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Schmerz noch weitere Indikationsgebiete ab: Lungenerkrankungen (Pneumologie), Erkrankungen des Verdauungstraktes (Gastroenterologie), der harnbildenden und -ableitenden Organe (Urologie) sowie Gicht (Rheumatologie). Außerdem stellt BERLIN-CHEMIE ein Präparat zur Behandlung von Virus-Infektionen her und ist verstärkt in der Krebsforschung tätig.

Wir entwickeln unser Angebot kontinuierlich weiter und bringen Innovationen auf den Markt. Im Oktober 2012 sowie Februar 2015 hat das Unternehmen zwei neue Medikamente zur Behandlung von COPD (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung) eingeführt. Die innovativen Präparate werden über einen modernen Trockenpulver-Inhalator verabreicht und sind zur Dauertherapie geeignet. 

Im Bereich der Urologie bietet BERLIN-CHEMIE zwei Präparate zur Behandlung der häufigsten sexuellen Funktionsstörungen bei Männern an. Seit Januar 2013 wird ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung des vorzeitigen Samenergusses vermarktet. Des Weiteren wurde im April 2014 ein Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen eingeführt.

Seit Oktober 2012 widmet sich BERLIN-CHEMIE überdies in einer groß angelegten, innovativen und strategischen Partnerschaft der Krebsforschung: Zusammen mit dem internationalen Biotechnologie-Unternehmen Oxford BioTherapeutics (OBT) entwickelt BERLIN-CHEMIE ein Portfolio von fünf Antiköper-basierten Arzneimitteln zur Behandlung unterschiedlicher onkologischer Erkrankungen.